Wissensbibliothek

Wie sieht sein metaphysisches Weltbild aus?

Die Metaphysik von Leibniz ist durch drei Hauptpunkte gekennzeichnet: Gott, den von Gott erstellten Weltplan und die Monaden. Zunächst gilt es, Gott als Urgrund allen Seins zu erkennen, darauf folgt als höchstes Ziel der Naturphilosophie, jene Gesetze zu finden, die den Bauplan des Kosmos bestimmen. Nach Leibniz ist der Kosmos die Verwirklichung eines Willensaktes Gottes, der von höchster Weisheit und vollkommenem, mathematischem Wissen bestimmt ist.

Die Monaden stellen die kleinsten und unteilbaren Einheiten des Kosmos dar, die diesen mehr oder weniger vollkommen spiegeln. Die Fähigkeit der Monaden, die Welt zu erfassen, ist an den Grad ihrer Bindung an die Substanz gekoppelt. Gott ist die einzige Monade ohne Bindung an Substanz; er allein erfasst die Welt mit voller Klarheit.

Depressive Frau
Wissenschaft

Depression: Frühe Behandlung kann Schlimmeres verhindern

Wer an einer Depression erkrankt ist, hat häufig einen langen, anstrengenden Weg zurück in die Gesundheit vor sich. Bisher finden Diagnose und Therapie zudem oft erst bei eindeutigen, schwereren Symptomen statt. Doch was wäre, wenn sich Depressionen schon weit früher „im Keim ersticken“ ließen? Eine Metastudie hat nun ergeben,...

Migräne, Antikörper
Wissenschaft

Kampf den Kopfschmerzen

Regelmäßige Migräneattacken sollte niemand einfach hinnehmen. Die Forschung hat viele effektive Therapien zur Vorbeugung entwickelt. von SUSANNE DONNER Wenn es wärmer wird und andere endlich mehr Zeit im Freien verbringen, beginnt für Theresa Kühn (Name geändert) eine schlimme Zeit. Sie wickelt ein Tuch um ihren Kopf und setzt...

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