Daten der Weltgeschichte
323 v. Chr., Nachfolgeregelung des alexandrinischen Weltreiches: Diadochenzeit
Babylon/Makedonenreich
Nachfolgeregelung für das Weltreich Alexanders des Großen: Neuer König wird sein Halbbruder Philipp Arrhidaios (bis 317 v. Chr.), der das Königtum mit dem eben geborenen Alexander IV. (bis 310 v. Chr.) teilt, der aus der Ehe zwischen Alexander und Roxane hervorging. Reichsverweser (für Asien und die Satrapien) wird Perdikkas. Er setzt Antigonos für Großphrygien, Lykien und Pamphylien ein. Eumenes erhält Kappadokien und Paphlagonien, Lysimachos Thrakien. Ptolemaios I. herrscht über Ägypten und den Raum Palästina sowie Zypern. Stratege für Makedonien und Griechenland wird Antipater; Verweser des makedonischen Thrones wird Krateros. Unter den Nachfolgern kommt es rasch zu Rivalitäten, und die einzelnen Gebiete entwickeln sich zu unabhängigen Herrschaften, den Diadochenreichen.
Land unter an den Küsten
In Küstennähe werden Millionen von Menschen ihr Zuhause verlieren. Von den Folgen des steigenden Meeresspiegels und zunehmenden Sturmfluten bleibt auch die deutsche Küste nicht verschont. Von CHRISTIAN JUNG Der Klimawandel treibt den Meeresspiegel immer schneller in die Höhe. Sowohl die thermische Ausdehnung des Wassers als auch...
Natur ohne Vorbild
Weltweit entstehen Ökosysteme, die in keiner historischen Landschaft je existierten. Neue Forschung zeigt, dass viele von ihnen überraschend stabil und funktional sind. von ROMAN GOERGEN In der Nähe der schottischen Kleinstadt West Calder überragen gewaltige rostrote Hügel die sonst tief liegende Landschaft in der Region West...