Lexikon
Hartlaubvegetation
an warme, sommertrockene und winterfeuchte Klimate (Etesien) der gemäßigten Breiten angepasste Pflanzengesellschaften. Charakteristisch für die meist immergrünen Pflanzen der Hartlaubvegetation sind Hartblättrigkeit, filzige Blattbehaarung und aromatische Stoffe. Die Hartlaubwälder sind gekennzeichnet durch Stein- und Korkeiche, Öl- und Johannisbrotbäume, Pinien und Zypressen. Sie gehen vorwiegend durch menschliches Einwirken (Abbrennen, Abholzen, Beweiden) in Hartlaubgebüsche (Macchie, Chaparral) über, teilweise sogar in Zwergstrauchheiden und Rasengesellschaften (z. B. die französische Garigue). Vorkommen: Mittelmeergebiet, Kapland, Kalifornien, Chile, Australien.
Wissenschaft
Immunsystem mit Schlagkraft
Täglich attackieren uns Bakterien und Viren. Doch meist bemerken wir nichts davon, weil unser Immunsystem die Angreifer treffsicher abwehrt.von Gerlinde Felix Als im 18. Jahrhundert in England die Pocken-Epidemie grassierte, beobachtete der Arzt Edward Jenner: Mägde, die mit Kühen zu tun hatten, blieben von der Krankheit...
Wissenschaft
Heimischer „Mini-Skorpion“ mit Medizin-Potenzial
Er jagt in Wohnräumen die lästigen Bücherläuse und Hausstaubmilben – doch der winzige Bücherskorpion könnte dem Menschen noch auf eine andere Weise nützlich sein, zeigt eine Studie: In seinem Gift stecken Substanzen mit starker Wirkung gegen die sogenannten Krankenhauskeime. Diese Wirkstoffe bieten somit Potenzial für die...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Abenteuer Quanteninternet
Ein Gedächtnis für Kontakte
Der Körper trauert mit
»Die Trias war ein evolutionäres Experiment«
»Wir brauchen Kernkraft für die Industrie und erneuerbare Energie für die Haushalte«
Verbreitungsgebiete von Waldpflanzen verschieben sich westwärts