Lexikon

Harvard-Baromẹter

[
ˈha:vəd-
]
das bekannteste Konjunkturbarometer, in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts von der Harvard University in Cambridge (USA) entwickelt. Es wurden drei Kurven als Maß für die wirtschaftliche Aktivität zusammengestellt: A die Börsenaktivität, B die Warenmarktlage, C die Geldmarktsituation. Aufgrund der Beobachtung, dass die drei Kurven in der gleichen Reihenfolge ihre Höhepunkte hatten, glaubte man, Konjunkturprognosen aufstellen zu können; nach 1924 durch andere Methoden ersetzt.
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