Wissensbibliothek
Lassen sich Schlehen im Garten kultivieren?
Vermutlich schon, jedoch sind die mit den Pflaumen verwandten Schlehen (Prunus spinosa) als Gartenpflanzen nicht sehr populär. Denn wenn sie nicht beschnitten werden bilden sie mehrere Meter hohe, sehr dichte Sträucher; zudem laufen ihre Äste in dornigen Spitzen aus, die fast waagerecht vom Haupttrieb abstehen und unachtsamen Gärtnern schmerzhafte Wunden zufügen können. Die Sträucher wirken oft sperrig und bilden mit der Zeit ein undurchdringliches Gestrüpp. Am schönsten sind Schlehen zur Blütezeit im April und Mai, wenn sie über und über mit kleinen, weißen Blüten bedeckt sind.
Obwohl die Schlehe im Großen und Ganzen ein eher anspruchsloses Gehölz ist, liebt sie Kalkböden und gedeiht in freier Natur gerne an sonnigen Wald- und Wegrändern, auf Schutthalden und in Hohlwegen. Durch starke Wurzelbrut vermehrt sie sich vegetativ und bildet oft ausgedehnte Dickichte. Von allen Prunus-Arten ist sie am weitesten in Europa verbreitet, denn sie fehlt nur im hohen Norden und auf Island. Als Bestandteil von artenreichen Hecken sind Schlehen von großer ökologischer Bedeutung. Nicht weniger als 137 Kleintieren bieten sie Unterschlupf und Nahrung, darunter allein 73 Schmetterlingsarten. Auch für 18 Wildbienenarten sind Schlehen wichtige Nahrungspflanzen.
Der natürliche Treibhauseffekt erklärt
Wie der Treibhauseffekt wirklich funktioniert – und warum einfache Erklärungen diesem weltverändernden Phänomen nicht gerecht werden. Von SABINE HOSSENFELDER Wie funktioniert der Treibhauseffekt? Eigentlich scheint es, als ließe sich diese Frage sehr schnell beantworten: In der Atmosphäre befinden sich Treibhausgase wie...
Rothaarige sind anders
Was die seltene Haarfarbe über das Hautkrebsrisiko und das Schmerzempfinden ihrer Träger verrät, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wer rote Haare hat, kann sich darauf etwas einbilden, gehört er doch zu einer exklusiven Minderheit. Lediglich zwei Prozent der Menschen weltweit können mit diesem Attribut aufwarten. Von diesen leben...