Wissensbibliothek

Woran erkennt man Eschen?

An ihren typischen Fiederblättern, deren sieben bis elf eiförmig-längliche Einzelblättchen mit Kerbrand bis auf das Endblatt ungestielt sind. Typisch sind außerdem die bis in den Winter hinein in dichten Büscheln am Baum hängenden Früchte. Sie sind zungenförmig geflügelt und werden vom Wind verbreitet.

Die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) ist in ganz Europa und Kleinasien bis zum Kaukasus verbreitet und einer unserer stattlichsten heimischen Laubbäume, der bis 40 Meter hoch werden kann. Sie ist ein typischer Baum der Au- und Schluchtwälder, der auch an Gewässerufern und in Laubmischwäldern vorkommt und in Parks oft als Ziergehölz zu finden ist.

Übrigens: Das widerstandsfähige, helle, gut spaltbare und nicht reißende Eschenholz ist sehr vielseitig einsetzbar und daher eines der wichtigsten heimischen Nutzhölzer. Es wird für Innenausbau und Möbel, Sportgeräte wie etwa Ruder und Barrenholme, Werkzeugstiele, in der Wagnerei sowie im Waggon- und Flugzeugbau verwendet. Wegen des höheren Holzertrags werden vorzugsweise männliche Bäume verarbeitet. Neben Fraxinus excelsior sind vor allem die amerikanischen Arten Fraxinus latifolia und Fraxinus quadrangulata (Blauesche) gute Holzlieferanten.

Wissenschaft

Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze

Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...

Wissenschaft

Wann Dinos warmblütig wurden

Auch einige Vertreter der Dinosaurier konnten wohl schon ihre Körpertemperatur regulieren und vererbten diese Fähigkeit an die Vögel. Wann es zu dieser bahnbrechenden Entwicklung gekommen sein könnte, beleuchtet nun eine Studie. Demnach könnten zwei Gruppen der Dinosaurier vor etwa 180 Millionen Jahren die Warmblütigkeit...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch