Wissensbibliothek
Was verbirgt sich hinter dem Falschen Edelweiß?
Das Gewöhnliche Katzenpfötchen (Antennaria dioica var. dioica). Es kommt in den kälteren Regionen der Nordhalbkugel, von Europa bis weit nach Sibirien und Nordjapan, vor. Je weiter es nach Süden vordringt, desto mehr verschiebt sich sein Lebensraum ins Gebirge. Als Charakterart der Borstgrasrasen, Zwergstrauchgesellschaften auf trockenen Böden, siedelt die gebietsweise geschützte Art in den Alpen dabei typischerweise über silikatreichem Gestein. Im Gegensatz zu vielen anderen Korbblütlern ist das Gewöhnliche Katzenpfötchen eine zweihäusige Pflanze, bei der sich männliche und weibliche Röhrenblüten auf verschiedene Körbchen verteilen. Sie unterscheiden sich oft farblich durch die trockenhäutigen Hüllblätter der Blütenstände, wobei die männlichen meist weiß, die weiblichen eher rosa gefärbt sind. Mehrere der kleinen, bis acht Millimeter breiten Köpfchen sitzen dicht zusammen am Ende des Stängels.
Atomuhren zum Mitnehmen
Optische Atomuhren messen die Zeit so präzise wie kein anderer Taktgeber. Dank einer Erfindung des deutschen Nobelpreisträgers Theodor Hänsch rücken sie jetzt näher an die Praxis und werden nutzbar für mobile Anwendungen. von NIKOLAUS FECHT Ohne ihn hätten die Wissenschaftler keine Möglichkeit, die Zeit mit einer solchen...
Unterwegs durch die Luft: Mikroben
Eine enorme Vielfalt winziger Lebewesen reist durch die Atmosphäre, findet neue Lebensräume und produziert dabei Wolken. Von THOMAS ZAUNER Früher Morgen und volle U-Bahn. Ein lautes Niesen von hinten. Schon zucken die übrigen Fahrgäste zusammen. Denn nicht erst seit der COVID-19-Pandemie ist uns allen bekannt, was das bedeutet:...