Lexikon
Holzverzuckerung
die Aufspaltung der Cellulose des Holzes zu Glucose oder zuckerähnlichen Verbindungen, hauptsächlich nach zwei Verfahren: 1. Verfahren nach F. Bergius: Zerkleinertes minderwertiges Holz wird bei Zimmertemperatur zunächst durch 40%ige, dann durch verdünnte Salzsäure in ein zum größten Teil aus Glucose bestehendes Gemisch verschiedener Zucker übergeführt, das nach Entfernung der Salzsäure als Futtermittel verwendet oder zu Alkohol vergoren werden kann. 2. Verfahren nach K. Scholler: Das zerkleinerte Holz wird mit 0,2– 0,6%iger Schwefelsäure bei etwa 160 °C unter 8 bar Druck zu vergärbarem Zucker aufgespalten. Die Ausbeute beträgt etwa 25 l Alkohol auf 100 kg trockenes Holz.
Wissenschaft
Die Eroberung des Himmels
Wie Insekten, Vögel und Fledermäuse das Fliegen lernten – und welche Vorteile sie aus dem Vorstoß in neue Gefilde zogen. Von RALF STORK Im Laufe der Zeit hat die Evolution ein paar fundamentale Grenzen verschoben. Als erste, unübertroffen, die Entstehung des Lebens selbst: Erst gab es nichts außer ein paar Aminosäuren und...
Wissenschaft
Ultraharte Weichtier-Zähne
Sie sind härter als Stahl, widerstandsfähig gegen Abnutzung und wachsen alle paar Tage nach: Diese Eigenschaften machen die Zähne der Käferschnecke nicht nur für die Biologie, sondern auch für die Materialforschung interessant. Eine Studie hat nun aufgedeckt, wie die Meeresweichtiere ihre Zähne mit Hilfe spezialisierter Proteine...
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