Lexikon

Cellulọse

Zellulose
Cellulose
Cellulose
Das kettenförmige Makromolekül setzt sich aus 1,4-β-glykosidisch gebundenen Glucoseeinheiten zusammen. Die Molekulargewichte schwanken nach Herkunft, Vorbehandlung oder Verarbeitung zwischen 50.000 und 500.000. Die Einheit n kann sich bis zu 3000 mal wiederholen.
ein aus Glucose (β-glykosidisch gebundene β-Glucose) aufgebautes Polysaccharid, die am häufigsten vorkommende organische Verbindung; Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände (z. B. im Holz, in Baumwollfasern), in denen sie zusammen mit Hemicellulosen und Lignin vorkommt. Einwirkung von Säuren auf Cellulose ergibt Glucose (Holzverzuckerung). Technisch wichtige Ester der Cellulose sind die Nitrocellulose, Celluloseacetat und -xanthogenat (Kunstseide). Aus Holz gewonnene Cellulose ist Zellstoff.
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