Wissensbibliothek

Stirbt der Große Panda bald aus?

Es ist zu befürchten, denn der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca), auch Bambusbär oder Riesenpanda genannt, wird seines Lebensraumes beraubt. Daher steht er auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Die letzten wilden Pandas sind zahlreichen Gefährdungen ausgesetzt. Ein Hauptproblem: Ihre Lebensräume sind klein und durch Zersiedlung voneinander getrennt. Dies erschwert zum einen die Fortpflanzung und die Durchmischung des genetischen Reservoirs, zum anderen haben die Bären keine Ausweichmöglichkeiten, wenn die Bambuspflanzen in ihrem Gebiet absterben und erst nach vielen Monaten wieder austreiben. Dann sind sie vom Hungertod bedroht. Mittlerweile sind Maßnahmen zum Schutz der Tiere eingeleitet, so hat die chinesische Regierung der Abholzung der Bambuswälder 1998 ein Ende gesetzt. Es bedarf jedoch noch vieler Anstrengungen, um den Lebensraum und damit das Überleben dieser interessanten Kleinbären zu sichern.

Ein Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucoce phalus) kann eine Maus aus über drei Kilometern Höhe sehen. © DesignPics /OKAPIA
Wissenschaft

Augen: Komplizen des Lichts

Die Sinneszellen in unserer Netzhaut sind so sensibel, dass sie einzelne Photonen wahrzunehmen vermögen. Dabei sind die menschlichen Augen aber bei Weitem nicht die besten: Einige Tiere sehen die Welt in einer Weise, die für uns fast unvorstellbar ist. von Christian Jung Wir erfahren die Welt durch unsere Sinne. Hören, Schmecken...

Kartoffelfäule
Wissenschaft

Kartoffelfäule-Erreger kam aus den Anden

Ab 1845 sorgte die Kartoffelfäule in Irland für verheerende Ernteausfälle und löste eine Hungersnot aus, die mehr als eine Million Menschen das Leben kostete. Doch woher kam der Erreger ursprünglich? Umfassende genetische Analysen verorten die Ursprünge des verantwortlichen Erregers Phytophthora infestans nun in den...

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