Daten der Weltgeschichte
8. 4. 217
Vorderasien
Ermordung von Kaiser Caracalla bei Feldzugsvorbereitungen gegen die Parther auf Veranlassung des Prätorianerpräfekten Macrinus. Eine schwere Reichskrise ist die Folge.
Der Kaiser, der eigentlich Bassianus hieß, bekam den Beinamen Caracalla („Kapuzenmantel“), weil er den keltischen Mantel im römischen Heer eingeführt hat. Caracalla besiegte die seit etwa 200 verstärkt vordringenden Alemannen und verstärkte die Befestigung des rätischen Limes. Außerdem sicherte er die Donaugrenze gegen die Karpen. Sein Bestreben, Alexander den Großen nachzuahmen, zeigte sich in dem Eroberungsfeldzug gegen das mächtige Nachbarreich der Parther.
Der heilige Trunk
In der Antike gehörten die griechischen Mysterien von Eleusis über Jahrhunderte zu den wichtigsten Kulten der Mittelmeerwelt. Teilnehmer berichteten von spirituellen Visionen nach dem Genuss eines besonderen Getränks. Schon der LSD-Pionier Albert Hofmann vermutete, dass dafür der Mutterkornpilz verantwortlich gewesen sein könnte...
Warum alte Hyänen trotz stumpfer Zähne nicht verhungern
Manche Raubtiere fressen besonders viel Fleisch, wodurch sich mit der Zeit ihre Zähne abnutzen. Nun haben Forscher untersucht, wie sich diese “Hypercarnivoren” an den Verschleiß ihrer Eck- und Reißzähne im Alter anpassen, um dennoch ausreichend fressen zu können. Dabei zeigte sich, dass manche knochenbrechende Hyänenarten ihre...