Lexikon
Kumạnen
Komanen; Kun; Kiptschak, slawisch Polowzerturksprachiges Steppenvolk (vom Kuma-Fluss). Die Kumanen drangen im 11. Jahrhundert in Ungarn ein und vernichteten 1091 die Petschenegen. Um 1240 wurden sie z. T. von den Mongolen unterworfen, z. T. wanderten sie nach Ungarn ab und wurden in Kumanien angesiedelt (Groß-Kumanien östlich der Theiß, Klein-Kumanien zwischen Theiß und Donau). Seit 1350 wurden sie christianisiert, nach dem Abbau ihrer bis zum 17. Jahrhundert geltenden Vorrechte magyarisiert.
Wissenschaft
Die Müllabfuhr im Kopf
Das zentrale Entsorgungssystem des Gehirns arbeitet vor allem im Schlaf. Forscher vermuten, dass durchwachte Nächte Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. von SUSANNE DONNER Mehr als 100 Jahre glaubten Fachleute, das Gehirn recycle seinen Abfall selbst. Während andere Organe von einem Lymphsystem durchzogen...
Wissenschaft
Kalter Schall
Mit einer neuen Technik lassen sich Schallwellen in Glasfaserkabeln stark abkühlen – eine Zukunftsoption für die Quantentechnologie. von DIRK EIDEMÜLLER Es war eine riesige Überraschung, als mit den Forschungsarbeiten von Max Planck und Albert Einstein vor rund 120 Jahren klar wurde, dass Licht nicht nur einen Wellen-, sondern...