Lexikon
Leitgewebe
röhrenförmiges, lang gestrecktes Stofftransportgewebe der Pflanzen. Man unterscheidet: 1. Siebröhren zum Transport organischer Stoffe; in Längsreihen angeordnete Zellen mit durchlöcherten und schräg gestellten Endwänden (Siebplatten), die von Plasmasträngen durchzogen sind. – 2. Gefäße zur Wasserleitung; tote Röhren mit auffälligen, verholzten Wandversteifungen (Ring-, Schrauben-, Netz-, Tüpfelgefäße). Es gibt einzellige, enge Gefäße (Tracheiden), deren Endwände nicht durchbrochen, aber mit Tüpfeln durchsetzt sind, und weitlumige, aus mehreren Zellen entstandene Gefäße (Tracheen), deren Endwände durchbrochen sind oder ganz fehlen. Das Leitgewebe ist bei allen höheren Pflanzen zu einem strangförmigen Leitbündel vereint.
Wissenschaft
Feste Favoriten
Bislang sind Lithium-Ionen-Batterien die Arbeitspferde der Energiespeicherung. Doch diese leistungsfähigen Batterien haben auch handfeste Nachteile. Die sollen neue Technologien ausbügeln – allen voran Akkus mit einem festen Elektrolyt-Material. von RALF BUTSCHER Die Fachwelt geriet ins Staunen, als das chinesische Unternehmen...
Wissenschaft
Aus Zwei mach Drei
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