Lexikon

Stängel

Sprossachse der höheren Pflanze. Innerer Bau des krautigen Stängels einer zweikeimblättrigen Pflanze: Grundgewebe (Parenchym), das außen von der Oberhaut (Epidermis) umgeben und im Innern von den Leitbündeln durchzogen ist. Das innere, vor allem der Speicherung dienende Grundgewebe (Mark) bildet zusammen mit den Leitbündeln den Zentralzylinder. Die Leitbündel werden durch Grundgewebsstreifen, sog. Markstrahlen, voneinander getrennt. Das außerhalb des Leitbündelrings liegende Grundgewebe (Rinde) dient z. T. noch der Assimilation. Das Grundgewebe ist meist von Festigungsgewebe durchsetzt. Zur Erhöhung der Festigkeit und zur Vermehrung des Leitgewebes wird beim Dickenwachstum der zweikeimblättrigen und nacktsamigen Pflanzen Holz und Bast gebildet.
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Wissenschaft

Magie mit Menschen und Magneten

Vor 100 Jahren schlug der junge Physiker Ernst Ising ein Modell vor, mit dem er magnetische Eigenschaften fester Körper verstehen wollte. Sein als Dissertation eingereichter Ansatz hat in dieser Hinsicht zwar kaum Fortschritte gebracht, erlangte jedoch im Laufe der Zeit weit über seine erste Anwendung hinaus Bedeutung in der...

Sasha Mendjan vom Institut für molekulare Biotechnologie in Wien gelang es, ein Herzorganoid zu züchten, das eine Herzkammer ausbildet und Flüssigkeit pumpt. ©Mendjan Lab/IMBA
Wissenschaft

Der simulierte Mensch

Obwohl Organoide nur ein paar Millimeter groß sind, lassen sich damit Krankheiten erforschen, Medikamente testen und Therapien verbessern.

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