Lexikon
Stängel
Sprossachse der höheren Pflanze. Innerer Bau des krautigen Stängels einer zweikeimblättrigen Pflanze: Grundgewebe (Parenchym), das außen von der Oberhaut (Epidermis) umgeben und im Innern von den Leitbündeln durchzogen ist. Das innere, vor allem der Speicherung dienende Grundgewebe (Mark) bildet zusammen mit den Leitbündeln den Zentralzylinder. Die Leitbündel werden durch Grundgewebsstreifen, sog. Markstrahlen, voneinander getrennt. Das außerhalb des Leitbündelrings liegende Grundgewebe (Rinde) dient z. T. noch der Assimilation. Das Grundgewebe ist meist von Festigungsgewebe durchsetzt. Zur Erhöhung der Festigkeit und zur Vermehrung des Leitgewebes wird beim Dickenwachstum der zweikeimblättrigen und nacktsamigen Pflanzen Holz und Bast gebildet.
Wissenschaft
Der natürliche Treibhauseffekt erklärt
Wie der Treibhauseffekt wirklich funktioniert – und warum einfache Erklärungen diesem weltverändernden Phänomen nicht gerecht werden. Von SABINE HOSSENFELDER Wie funktioniert der Treibhauseffekt? Eigentlich scheint es, als ließe sich diese Frage sehr schnell beantworten: In der Atmosphäre befinden sich Treibhausgase wie...
Wissenschaft
Kontroverser Kollaps
Physiker suchen die Grenze der Quantenwelt. von RÜDIGER VAAS Quantenphysiker stochern noch immer im Nebel: Das Problem sind die im Mikrokosmos gemessenen und im Formalismus der Schrödinger-Gleichung durch Wellenfunktionen beschriebenen Superpositionen. Sie kommen in der von der klassischen Physik erfassten Alltagswirklichkeit mit...