Wissensbibliothek

Wie entdeckte Röntgen die X-Strahlen?

Es geschah durch einen Zufall. Am Abend des 8. November 1895 steckte der 50-jährige Professor Röntgen mitten in seinen Experimenten mit Kathodenstrahlen, deren Verhalten er mittels einer Entladungsröhre untersuchen wollte. Fasziniert entdeckte er, wie plötzlich beim Einschalten der Entladungsröhre, die er zuvor mit einer Papphülle umgeben hatte, um den Fluss der Kathodenstrahlen zu kanalisieren, eine Barim-Probe an der anderen Seite des Laboratoriums zu glühen begann. Dieses Glühen konnte nicht durch Kathodenstrahlen ausgelöst worden sein, da diese von der Papphülle aufgehalten wurden. Also musste die Entladungsröhre noch weitere, für den Menschen unsichtbare Strahlen aussenden. Selbst als er die Probe ins benachbarte Zimmer brachte, glühte diese weiter. Die Strahlen konnten also auch Mauern durchdringen. Angesichts der Tatsache, dass diese Strahlen weder zu fühlen noch zu sehen, zu hören oder sonstwie zu erkennen waren, benannte er sie X-Strahlen, wie einen noch ungeklärten Fall.

Myzelnetzwerk
Wissenschaft

Wie Mykorrhizapilze ihre Netzwerke optimieren

Mykorrhizapilze sind in der Natur von großer Bedeutung: Sie leiten pro Jahr etwa 13 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in den Boden und gehen mit den meisten Pflanzen eine Symbiose ein, die ihr Wachstum fördert. Eine neue Studie zeigt, dass die Pilze ihr Myzelnetzwerk wellenförmig ausbauen, um Kohlenstoff zu transportieren. Die...

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Wissenschaft

Von Selbstkorrektur und Fehlerkultur

Was ist das Schlimmste, das jemandem in der Forschung widerfahren kann? Ganz weit oben steht sicherlich, dass ein Teammitglied gezielt Daten manipuliert und Ergebnisse fälscht. Ähnlich arg dürfte es sein, wenn plötzlich klar wird, dass das letzte Dutzend selbst veröffentlichter Forschungsartikel komplett auf falsch...

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