Wissensbibliothek
Wie entdeckte Röntgen die X-Strahlen?
Es geschah durch einen Zufall. Am Abend des 8. November 1895 steckte der 50-jährige Professor Röntgen mitten in seinen Experimenten mit Kathodenstrahlen, deren Verhalten er mittels einer Entladungsröhre untersuchen wollte. Fasziniert entdeckte er, wie plötzlich beim Einschalten der Entladungsröhre, die er zuvor mit einer Papphülle umgeben hatte, um den Fluss der Kathodenstrahlen zu kanalisieren, eine Barim-Probe an der anderen Seite des Laboratoriums zu glühen begann. Dieses Glühen konnte nicht durch Kathodenstrahlen ausgelöst worden sein, da diese von der Papphülle aufgehalten wurden. Also musste die Entladungsröhre noch weitere, für den Menschen unsichtbare Strahlen aussenden. Selbst als er die Probe ins benachbarte Zimmer brachte, glühte diese weiter. Die Strahlen konnten also auch Mauern durchdringen. Angesichts der Tatsache, dass diese Strahlen weder zu fühlen noch zu sehen, zu hören oder sonstwie zu erkennen waren, benannte er sie X-Strahlen, wie einen noch ungeklärten Fall.
Warum für Nachtisch immer noch Platz ist
Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...
Technik an der Torlinie
Eine lückenlose Überwachung durch Video-Schiedsrichter-Assistenten und Künstliche Intelligenz soll helfen, Fehlentscheidungen bei der Fußball-WM zu verhindern. Doch so manches technische Hilfsmittel ist wissenschaftlich umstritten. von ROLF HESSBRÜGGE Nein, die mediale Bezeichnung „Roboter-Abseits“ sei nicht zutreffend, meint...