Wissensbibliothek
Welche Heuschrecke singt am schönsten?
Das melodienreiche Zirpkonzert in einer Sommerwiese stammt meistens von Feldheuschrecken der Familie Acrididae. Deren über 5000 Arten gehören zu den Kurzfühlerschrecken. Häufigster Vertreter bei uns sind die bis 2,5 Zentimeter langen Grashüpfer, deren drei Gattungen nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Sie sind – wie die verwandten Wanderheuschrecken – Vegetarier.
Kein Zirpen, sondern ein eigentümliches Schnarren geben die Männchen der Schnarrschrecken (Gattung Bryodema) im Flug, aber auch im Sitzen von sich. Diese Schnarrlaute haben der Gattung ihren Namen gegeben. Fünf Arten der ebenfalls einheimischen Schnarrschrecken fallen durch ihre bunte Körperzeichnung besonders auf. Die Blauflügelige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans) und die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) zeigen beim Flug lebhaft blaue Hinterflügel, bei anderen Arten sind diese rot gefärbt. Sobald sich aber die Tiere niederlassen, sind nur noch die Tarnstreifen auf den Deckflügeln sichtbar; die Tiere verschmelzen mit dem Untergrund und sind fast nicht mehr zu entdecken.
Kosmische Kollision
Die Zukunft der Milchstraße ist turbulent: Erst kommt es zum Crash mit der Andromeda-Galaxie, dann fusionieren beide Sterneninseln. von RÜDIGER VAAS Seit dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren dehnt sich der Weltraum aus, und die Galaxienhaufen entfernen sich voneinander. Doch im kleineren kosmischen Maßstab, in der Größenordnung...
Akkus für die Tonne
Seit Kurzem gibt es Batterien, die biologisch abbaubar sind. Manche sind sogar essbar. Doch wie leistungsstark sind solche Zellen? Und wo lassen sie sich einsetzen? von ROLF HEßBRÜGGE Handelsübliche Batterien sind das Gegenteil von umweltverträglich: Sie bestehen in der Regel aus einem Stahlgehäuse. Darin schwappt ein Elektrolyt...