Wissensbibliothek

Welche Heuschrecke singt am schönsten?

Das melodienreiche Zirpkonzert in einer Sommerwiese stammt meistens von Feldheuschrecken der Familie Acrididae. Deren über 5000 Arten gehören zu den Kurzfühlerschrecken. Häufigster Vertreter bei uns sind die bis 2,5 Zentimeter langen Grashüpfer, deren drei Gattungen nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Sie sind – wie die verwandten Wanderheuschrecken – Vegetarier.

Kein Zirpen, sondern ein eigentümliches Schnarren geben die Männchen der Schnarrschrecken (Gattung Bryodema) im Flug, aber auch im Sitzen von sich. Diese Schnarrlaute haben der Gattung ihren Namen gegeben. Fünf Arten der ebenfalls einheimischen Schnarrschrecken fallen durch ihre bunte Körperzeichnung besonders auf. Die Blauflügelige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans) und die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) zeigen beim Flug lebhaft blaue Hinterflügel, bei anderen Arten sind diese rot gefärbt. Sobald sich aber die Tiere niederlassen, sind nur noch die Tarnstreifen auf den Deckflügeln sichtbar; die Tiere verschmelzen mit dem Untergrund und sind fast nicht mehr zu entdecken.

Regenwurm
Wissenschaft

Wer lebt zu unseren Füßen?

Biodiversität im Boden sorgt für ein funktionierendes Ökosystem. Regenwürmer, Bakterien und Pilze spielen dabei eine bedeutende Rolle – auch für das menschliche Leben. von SALOME BERBLINGER (Text) und NICOLE OTTAWA/OLIVER MECKES (Fotos) Weit über die Hälfte aller Arten weltweit sind Bodenlebewesen. Sie machen damit einen Großteil...

Frühchen
Wissenschaft

E-Nasen

Ein künstlicher Geruchsinn aus elektronischen Sensoren soll dabei helfen, verdorbene Lebensmittel aufzuspüren, Schadstoffe oder Drogen zu entdecken und Krankheiten in der Atemluft zu erschnüffeln. von TIM SCHRÖDER Wenn Frühchen eines nicht vertragen, dann ist es Stress. Ihr Körper ist weit weniger entwickelt als der von Kindern,...

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