Wissensbibliothek

Stiehlt der Fuchs wirklich Gänse?

Manchmal schon, aber meistens ist der Rotfuchs (Vulpes vulpes) sehr viel anspruchsloser: Mäuse und Wühlmäuse machen den Hauptanteil seiner Kost aus, auch Würmer, Schnecken, Insekten, Vögel, Fische und Eidechsen verschmäht er nicht. Der im Schnitt sieben Kilogramm schwere Räuber reißt bei Gelegenheit auch Beute, die ebenso schwer ist wie er selbst – Truthähne und Rehe zum Beispiel. Aas fressende und neugierige Wildvögel soll er angeblich dadurch überlisten, dass er sich totstellt; im Hühnerstall hat er solche List nicht nötig. Seine Beute findet der Fuchs zum Teil mithilfe seines exzellenten Gehörs. Läuft er nachts über feuchte Wiesen, kann er sogar das Kratzen der Regenwurmborsten im Gras hören. Kleine Säuger springt er mit dem charakteristischen »Mäusesprung« von oben an. Spitzmäuse verschmäht er offenbar und lässt sie tot liegen.

Knochenfresser-Würmer
Wissenschaft

Starke Frauen und Mini-Männchen

Knochenfresser-Würmer leben in einem extremen Matriarchat. Forschende haben nun erstmals ein Rätsel ihrer Fortpflanzung gelöst. von KATJA MARIA ENGEL Als der erste Osedax auf dem Meeresboden entdeckt wird, ist das ein reiner Zufall. Der Meeresforscher Robert C. Vrijenhoek war vor der Küste Kaliforniens eigentlich auf der Suche...

Erstkontakt, Außerirdische
Wissenschaft

„Die Gefahren gehen vor allem von uns Menschen aus“

Der Soziologe Andreas Anton über die Notwendigkeit, sich auf den Kontakt mit Außerirdischen vorzubereiten. Das Gespräch führte RÜDIGER VAAS Herr Dr. Anton, ist Exosoziologie nicht Eskapismus angesichts von Kriegen oder Klimakatastrophen?  Das eine schließt das andere natürlich nicht aus. Die großen Probleme der Welt sollten uns...

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