Gesundheit A-Z
Antibiotikaprophylaxe
die Gabe eines Antibiotikums zur Vorbeugung einer Infektionskrankheit, nicht zur Behandlung einer bereits bestehenden Krankheit. Eine Antibiotikaprophylaxe ist in verschiedenen Situationen nötig, z. B. bei operativen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt oder bei der Einpflanzung von künstlichen Gelenken. Bei Patienten mit bestimmten Herzproblemen (z. B. künstlichen Herzklappen oder Herzfehlern) ist eine Antibiotikaprophylaxe auch schon bei kleineren Eingriffen sinnvoll (zahnärztliche Maßnahme), damit das Endokarditisrisiko möglichst klein gehalten wird. Tritt bei einem Patienten eine äußerst ansteckende Krankheit auf (z. B. bakterielle Meningitis), werden die Kontaktpersonen auch vorbeugend mit Antibiotika behandelt, um jedes Erkrankungsrisiko möglichst auszuschließen. Eine Antibiotikaprophylaxe sollte nur nach strenger Indikationsstellung durchgeführt werden, damit sich bei den antibiotikaempfindlichen Keimen keine Resistenzen bilden können.
Wissenschaft
Bewaffnet die Stirn bieten
Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...
Wissenschaft
Einstieg in den Kunststoff-Kreislauf
Forscher entwickeln neue Konzepte und Technologien, um Plastikabfälle als Rohstoff-Quelle zu erschließen.
Der Beitrag Einstieg in den Kunststoff-Kreislauf erschien zuerst auf wissenschaft.de...