Wahrig Herkunftswörterbuch

@Zeichen
Man spricht das Zeichen @ wie engl. at „bei“ und drückt damit aus, dass derjenige, dessen Name dem Zeichen vorangeht, bei einer Firma, einer Institution oder einem Internetanbieter erreichbar ist. Dieses @ ist vermutlich schon in Handschriften des Mittelalters als Ligatur, also als eine Zusammenschreibung zweier Buchstaben, entstanden, und zwar aus dem a und dem d (für lat. ad „zu“). Das engl. at hatte ursprünglich nicht die Bedeutung „bei“, sondern wurde von Kaufleuten für Mengenangaben im Sinne von „à, zu“ verwendet. Noch heute nennt man es im Englischen commercial at „kaufmännisches at“. Ebenso wie eine andere Ligatur, das aus e und t entstandene & (lat. et „und“), gelangte das @ auf die Schreibmaschinentastatur. In der 1970er Jahren dann benötigte man im Arpanet, einem USamerikanischen Vorläufer des Internets, ein bislang unbenutztes Zeichen, mit dem sich der Benutzer vom Rechnernamen trennen ließ: das @. Die synonym verwendete Bezeichnung Klammeraffe indessen spielt vermutlich auf die klammerartig geschwungene äußere Form des Zeichens an.
PFAS
Wissenschaft

Ersatz für die Ewigen

Mehr als 10.000 Ewigkeitschemikalien zu ersetzen, ist eine Herkulesaufgabe für die Forschung. Wenige Pioniere machen derzeit einen Anfang. von SUSANNE DONNER Wundermittel“ nennt das Fraunhofer-Magazin diese gigantische Klasse an Chemikalien, von denen sich die Menschheit über 80 Jahre lang absolut abhängig gemacht hat: die PFAS....

Kirigami-Fallschirm
Wissenschaft

Stabile Fallschirme dank Kirigami-Muster

Bei der japanischen Kunst des Kirigami wird Papier so geschnitten und gefaltet, dass es dreidimensionale Strukturen formt. Inspiriert von dieser Technik haben Forschende nun eine neue Art von Fallschirmen entwickelt. Als Ausgangsmaterial dient eine flache Plastikscheibe, in die zahlreiche versetzte Schlitze geschnitten werden. Im...

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