Lexikon
Dickenwachstum
Wachstumsvorgänge bei Pflanzen; 1. Dickenwachstum der Zellwand, Appositionswachstum, die Anlagerung zusätzlicher Substanz (besonders Polysaccharide) an vorhandene Zellwände. – 2. Dickenwachstum der Sprossachsen, Massenzunahme von Spross und Wurzeln, die aus der krautigen Wuchsform bis hin zu Bäumen und Sträuchern führen kann. Primäres Dickenwachstum findet sich bei fast allen Monokotyledonen (Gräser, Palmen). Die Gewebebildung erfolgt durch einen von Beginn an tätigen Meristemmantel (Bildungsgewebe) an der Sprossspitze. Bei Nacktsamern (Kiefer, Tanne) und Dikotyledonen (Buche, Lorbeer) wird das primäre Dickenwachstum von dem sekundären Dickenwachstum abgelöst. Bei den Holzgewächsen erfolgt so der Zuwachs an Leit- und Festigungsgewebe, hervorgerufen durch eine bis zum Tode fortgesetzte Teilungsaktivität des Kambiums. Somit ist das sekundäre Dickenwachstum verantwortlich für die Bildung von Holz.
Wissenschaft
E-Nasen
Ein künstlicher Geruchsinn aus elektronischen Sensoren soll dabei helfen, verdorbene Lebensmittel aufzuspüren, Schadstoffe oder Drogen zu entdecken und Krankheiten in der Atemluft zu erschnüffeln. von TIM SCHRÖDER Wenn Frühchen eines nicht vertragen, dann ist es Stress. Ihr Körper ist weit weniger entwickelt als der von Kindern,...
Wissenschaft
Flüssigkeiten gefrieren später als gedacht
Physiker haben in einem aufwendigen Versuchsaufbau erstmals experimentell untersucht, wann sich in unterkühlten Flüssigkeiten die ersten Kristallisationskeime bilden – der Beginn des Gefrierprozesses. Die ersten Kristalle entstehen demnach deutlich später als bislang vermutet; damit beginnt auch das Gefrieren später und ist...