Wissensbibliothek

Wie funktioniert der TV-Buddha?

Eine sitzende Buddhastatue blickt in einen Fernseher und wird dabei von einer Kamera gefilmt. Auf dem Bildschirm erscheint allerdings kein herkömmliches Fernsehprogramm, sondern die Videoübertragung der Filmkamera. Der Buddha sieht im Fernsehen sein eigenes Bild – aus der Perspektive des Gegenüber: Die konkrete Präsenz der sitzenden Bronzestatue wird unmittelbar mit der virtuellen Erscheinung des eigenen Abbildes konfrontiert. Darüber hinaus vermischen sich die Dimensionen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer neuen Realitätserfahrung. Das Motiv des Buddhas, der vor dem Fernseher zu meditieren scheint, ist Sinnbild von Vergangenheit und Gegenwart, von Tradition und Innovation, von Realität und Virtualität. Der meditierende TV-Buddha ist somit Symbol der Videokunst überhaupt und damit exemplarisches Sinnbild des eigenen Lebenswerks von Nam June Paik.

Fraunhofer, Batterie
Wissenschaft

Ein Zwilling der Zelle

Um eine größtmögliche Effizienz bei der Nutzung und Produktion von Batterien für die Elektromobilität zu erreichen, schaffen Fraunhofer-Forscher in Kaiserslautern ausgeklügelte mathematische Modelle der Zellen sowie virtuell nachgestellte Fahrsituationen. von RALF BUTSCHER Eine steile und kurvenreiche Passstraße bei Schneefall in...

Wissenschaft

Raubvögel der Dino-Ära

Über den Köpfen von Tyrannosaurus rex und Co. flogen offenbar schon Vögel mit Beute in den Krallen durch die Luft: Ähnlich wie die modernen Raubvögel jagten wahrscheinlich auch zwei neuentdeckte Vogelarten der späten Kreidezeit, berichten Forschende. Dies geht aus Merkmalen ihrer Fußknochen hervor, die denen von Falken oder Eulen...

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