Lexikon

Lọmbardgeschäft

Lombardkredit
ein Leihgeschäft: die kurzfristige Kreditgewährung gegen Verpfändung von Waren (Warenlombard) oder Wertpapieren (Effektenlombard). Die verpfändeten Gegenstände werden höchstens zu 2/3 bei Waren und zu 3/4 bei Wertpapieren beliehen, damit Kursverluste u. Ä. möglichst vermieden werden. Der früher von der Deutschen Bundesbank festgelegte Zinsfuß (Lombardsatz) war beim Lombardgeschäft 1–2% höher als der Diskontsatz.
Seit 1999 nimmt die Europäische Zentralbank als Zentralnotenbank die Geldpolitik, und damit auch die Lombardpolitik, der Mitglieder der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion wahr. Die EZB setzt jedoch anstelle der Lombard- und Diskontpolitik auf die Einlage- und Refinanzierungsfazilitätszinssätze, das sind Zinssätze, zu denen Banken bei den Zentralbanken Übernachtkredite beschaffen bzw. Übernachtguthaben anlegen können.
Alzheimer
Wissenschaft

Energiekrise im Gehirn

Ablagerungen des Amyloid-Proteins im Gehirn sind charakteristisch für die Alzheimer-Erkrankung. Es mehren sich Hinweise, dass außerdem die Mitochondrien, also die Energieversorger unserer Zellen, eine bedeutende Rolle im Krankheitsverlauf spielen. von CINDY HEMPP Es ist der 3. November 1906, als Alois Alzheimer bei der 37....

Roboter
Wissenschaft

Mit der Maschine auf Du und Du

Vor zwei Jahren wurden Chatbots wie ChatGPT zu eloquenten Antwortmaschinen, Bildgeneratoren erschufen nach Texteingaben fast perfekte Bilder. Nun machen solche Systeme der Künstlichen Intelligenz aus Robotern smarte Maschinen, die eigenständig Aufgaben lösen können. von ULRICH EBERL Seit über einem Jahrhundert ist das Deutsche...

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