Lexikon

Mkuladegeneration

meist altersabhängige Netzhautschädigung (Abkürzung AMD) im Bereich des gelben Flecks (Macula lutea), die zu einer fortschreitenden Beeinträchtigung des zentralen Sehens, d. h. der Sehschärfe, führt. Dabei bleibt zwar die Orientierungsfähigkeit im Raum erhalten, aber das Erkennen von Gesichtern, Lesen, Fernsehen oder Autofahren werden unmöglich. Man unterscheidet die häufigere langsam fortschreitende trockene Makuladegeneration, für die es bisher keine Behandlung gibt, von einer dramatisch sich verschlechternden feuchten Makuladegeneration. Für Letztere existieren verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, etwa der Einsatz von Laserlicht, der aber nur bei einem Teil der Patienten anwendbar und wirksam ist. Daneben gibt es verschiedene Medikamente, die dem Patienten wiederholt ins Auge injiziert werden müssen und das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten bzw. zu einer Verbesserung des Sehens führen können.
Silizium, Tandem-Photovoltaik-Modul
Wissenschaft

Kristalle für mehr Sonnenstrom

Die Erforschung von Perowskit-Kristallen bringt nicht nur bessere Solarzellen in greifbare Nähe – sie könnte auch zu neuartigen Leuchtdioden führen. von DIRK EIDEMÜLLER Perowskite gelten schon lange als eine interessante Klasse von Materialien. Die Kristalle, die in der Natur recht häufig als Mineralien vorkommen, weisen aufgrund...

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Wissenschaft

Urprall statt Urknall?

Unser Universum ist aus dem Kollaps eines Weltalls zuvor entstanden, meinen heute viele Kosmologen – und rätseln, wie dieses wohl beschaffen war. von RÜDIGER VAAS Quantenkosmologie ist nichts für schwache Nerven“, meint Edgar Shaghoulian von der University of California in Santa Cruz. „Sie ist der Wilde Westen der Theoretischen...

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