Lexikon
Mạkuladegeneration
meist altersabhängige Netzhautschädigung (Abkürzung AMD) im Bereich des gelben Flecks (Macula lutea), die zu einer fortschreitenden Beeinträchtigung des zentralen Sehens, d. h. der Sehschärfe, führt. Dabei bleibt zwar die Orientierungsfähigkeit im Raum erhalten, aber das Erkennen von Gesichtern, Lesen, Fernsehen oder Autofahren werden unmöglich. Man unterscheidet die häufigere langsam fortschreitende trockene Makuladegeneration, für die es bisher keine Behandlung gibt, von einer dramatisch sich verschlechternden feuchten Makuladegeneration. Für Letztere existieren verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, etwa der Einsatz von Laserlicht, der aber nur bei einem Teil der Patienten anwendbar und wirksam ist. Daneben gibt es verschiedene Medikamente, die dem Patienten wiederholt ins Auge injiziert werden müssen und das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten bzw. zu einer Verbesserung des Sehens führen können.
Wissenschaft
Lieber menschliche als künstliche Empathie
Chatbots können uns den Eindruck vermitteln, sie würden unsere Gefühle verstehen und empathisch darauf eingehen. Dabei wirken die Texte oft so authentisch, dass kein Unterschied mehr zu einem menschlichen Kommunikationspartner festzustellen ist. Und doch: Allein das Wissen, dass man mit einer künstlichen Intelligenz kommuniziert...
Wissenschaft
Der Nocebo-Effekt
„Der Glaube versetzt Berge“ lautet ein Sprichwort – und tatsächlich hat das, was man erwartet, oft einen erheblichen Einfluss auf das, was geschehen wird. Warum das auch in der Medizin so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Ein Patient, der von einem Medikament oder einer Heilmethode überzeugt ist, gesundet schneller als einer,...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Einstein und der Tellerwäscher
Wandelbares Glas
Geologie im Zeitraffer
Schritt zurück nach vorn
Freundschaft unter Affen
Die fernen Verwandten von Planet 9