Lexikon
Menetẹkel
[
das
]Warnzeichen; „Mene tekel upharsin“ lautete die (aramäische) Schrift, die eine Geisterhand beim Festmahl des Königs Belsazar an die Wand schrieb; vom Propheten Daniel gedeutet: „Er (Gott) hat (dein Reich) gezählt, gewogen, zerteilt“ (nach Daniel 5); daher die Redensart: „Gewogen und zu leicht befunden.“
Wissenschaft
Die Babylonier und der Mond
Im alten Babylon oblag es den Hofastrologen, die Vorgänge am Himmel zu beobachten, zu deuten und Vorhersagen zu treffen. Insbesondere Mondfinsternisse galten als Vorboten kommenden Unheils, wie auf vier Omen-Tafeln zu lesen ist, deren Übersetzung vor wenigen Monaten veröffentlicht wurde. Die mit Keilschrift versehenen...
Wissenschaft
Wenn das Herz bricht
Wie ein gebrochenes Herz krank machen kann und was das mit einer Tintenfischfalle zu tun hat, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Die ältere Dame wird im Notarztwagen so schnell wie möglich mit Blaulicht und Signalhorn ins Krankenhaus gefahren. Vor einer halben Stunde hatte sie plötzlich über heftige Schmerzen im Brustkorb und...
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