Lexikon
Mutter-Kind-Beziehung
durch eine Reihe von angeborenen Reaktionen ausgelöstes gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis zwischen Mutter und Kind. Bei der Mutter erfolgt die Motivation zur Mutter-Kind-Beziehung über den Brutpflegetrieb, das Kind sieht in der Mutter den Artgenossen und in besonderem Maß die Bezugsperson, deren Verhalten durch bestimmte Signale (Bewegungen, akustische und geruchliche Reize) beeinflusst werden kann. Bei Menschen und Primaten spielen optische Reize für die Mutter-Kind-Beziehung ebenfalls eine bedeutende Rolle; Kindchenschema.
Wissenschaft
Das molekulare Gedächtnis
Chemische Elemente bilden verschiedene stabile Isotope. Winzige Unterschiede in ihrer Verteilung sind wie ein Fingerabdruck und verraten viel über die Herkunft. So lässt sich etwa der Weg des Wassers verfolgen. von RAINER KURLEMANN Alexander Frank hat ein besonderes Verhältnis zu Seen. In diesem Herbst reist der Biologe zu drei...
Wissenschaft
„Punk“ und „Emo“ verändern die Weichtier-Geschichte
Frühe Weichtiere galten bislang als anatomisch eher simpel strukturiert, doch zwei neue Fossilienfunde aus England stellen diese Vorstellung nun in Frage. Bei den 430 Millionen Jahre alten Urzeit-Mollusken handelt es sich um Wesen, die einer Mischung aus Schnecken und Würmern ähnelten und deren Panzer mit markanten Stacheln...