Lexikon
Nachtschwalben
CaprimulgiformesOrdnung von rund 90 Arten nächtlich lebender Vögel mit großen Augen und stark zurückgebildeten Füßen, den Eulen nächstverwandt. Den Tag verbringen die unscheinbar gefärbten Nachtschwalben unbeweglich am Boden oder auf Ästen, nachts jagen sie Insekten, die mit dem kurzen, aber weit gespaltenen Schnabel gefangen werden. In Europa ist der Ziegenmelker, in Südamerika der Fettschwalm verbreitet.
Ziegenmelker
Ziegenmelker
Beim Ziegenmelker stehen um den Schnabelgrund zu Tastborsten umgewandelte Federn. Sie erleichtern das Fangen fliegender Insekten. Die Vögel durcheilen aber nicht mit offenem Rachen die Luft, sondern schnappen erst kurz vor der Beute gezielt zu.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Fettschwalm
Fettschwalm
Den Tag verbringt der Fettschwalm auf seinem napfförmigen Nest, das er aus Erde und als Gewölle ausgespuckten Fruchtkernen baut, und in tiefen, dunklen Höhlen im Norden Südamerikas.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
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Wissenschaft
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...