Lexikon
Neurạltherapie
[die; griechisch]
1925 von F. und W. Huneke entwickeltes Behandlungsverfahren durch die gezielte Einspritzung örtlich wirksamer Schmerzmittel (Lokalanästhetika wie Lidocain oder Procain), mit der die krank machende Wirkung sog. Störfelder (z. B. Narben) aufgehoben werden soll. Die Neuraltherapie basiert auf der Annahme, dass ein Störfeld eine Überreizung der angrenzenden Nerven bewirkt, die durch das Schmerzmittel unterbrochen werden soll (Entblockung). Effekte auf weiter entfernt liegende Organe werden mit der Segmenttheorie, nach der Körperabschnitte durch den gleichen Nervenstrang versorgt werden, erklärt (Segmenttherapie). Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind vor allem herdbedingte Prozesse, verschiedenartige Schmerzzustände (Neuralgien), neurozirkulatorische Störungen (Durchblutungsstörungen auf nervlicher Grundlage) u. a.
Wissenschaft
Neues zum Vulkanismus auf der Rückseite des Mondes
Der Mond hat eine vulkanische Vergangenheit, wie die riesigen, dunklen “Mondmeere” auf seiner erdzugewandten Seite belegen. Jetzt liefern Proben der chinesischen Mondlandesonde Chang’e-6 auch Informationen zum Vulkanismus auf der erdabgewandten Seite des Mondes. Die Isotopenanalysen von im Südpol-Aitken-Becken am lunaren Südpol...
Wissenschaft
Im Steinzeit-Kanu auf großer Fahrt
Schon vor über 30.000 Jahren besiedelten Steinzeitmenschen die abgelegenen japanischen Ryukyu-Inseln. Doch wie konnten sie dorthin gelangen, obwohl die Inselgruppe durch eine der stärksten Meeresströmungen der Welt von anderen Landmassen getrennt ist? Mit Hilfe von experimenteller Archäologie haben Forschende demonstriert, dass...
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Bedrohliche Pilze
Eine Leber aus Licht
Kampf dem Krach im Meer
Grundlagen von Depressions-Resistenz auf der Spur
Ozeane als Quelle des Lebens
News der Woche 25.07.2025