Lexikon
Ọkra
[
Hibiscus [Abelmoschus]die; afrikanisch
]esculentus, ein Malvengewächs (Malvaceae) aus dem tropischen Afrika, das heute in allen wärmeren Ländern, auch in Südeuropa, verbreitet ist. Der Anbau ist bereits für das 2. Jahrtausend v. Chr. für Ägypten verbürgt. Die Okra, in Europa früher als Abelmoschus bekannt, hat prächtige gelbe Malvenblüten mit dunklem Auge und gelappte, rundliche Blätter. Die pyramidenförmigen, fünfeckigen Samenkapseln müssen unreif geerntet und wegen der harten, spitzen Haare vor dem Genuss gekocht werden. Die reifen Kapseln werden 10–30 cm lang. Okragemüse ist eiweißreich, durch den Gehalt an Pflanzenschleim magenschonend und enthält Vitamin C. Es wird auch gedörrt und zu Konserven verarbeitet. In Afrika und Indien ist die Okra (und auch andere Hibiscus-Arten) als Gombo, Gumbo u. Ä., in Ostasien als Bamia im Handel. Die Stängelfasern dienen als Juteersatz.
Wissenschaft
Kosmischer Fingerabdruck in Baumringen
Ungewöhnliche Strahlungsausbrüche der Sonne ermöglichen es Archäologen, jahrtausendealte Hölzer aufs Jahr genau zu datieren. Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse zu frühen Zivilisationen. von DIRK EIDEMÜLLER Die archäologische Arbeit ist oft wie ein riesiges Puzzle. Man gräbt beispielsweise durch eine steinzeitliche Siedlung und...
Wissenschaft
Das Netz für die Fabrik der Zukunft
Der neue Mobilfunkstandard 5G ist besonders in der Industrie gefragt. Mobile Roboter lassen sich damit einfacher einsetzen, sicherer durch Werkshallen bewegen und können neue Aufgaben erledigen. von MARKUS STREHLITZ Das könnte ein Game-Changer für die Industrie sein“, meinte Robert Schmitt in einem Podcast des Vereins deutscher...