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Palẹnque

[
-kɛ
]
im Usumacinta-Gebiet (Mexiko) gelegene Ruinenstätte der Maya, mit Tempel- und Palastbauten; Blütezeit 600–900 n. Chr.; erst 1746 entdeckt. Unter der Basis des auf einer hohen Stufenpyramide stehenden „Tempels der Inschriften“ befindet sich die Grabkammer eines Priesterfürsten mit reich verziertem Steinsarkophag und Wandreliefs. Einmalig in der Maya-Architektur ist die Anlage des „Palastes“ mit vierstöckigem quadratischem Turm, Arkadengängen und unterirdischen Kammern.
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