Wissensbibliothek
Wie wurde Kapital zu Geld gemacht?
Das Kapital, insbesondere dessen Fähigkeit, durch Zinsen, Gewinne oder Pacht Einkommen zu erzielen, war von entscheidender Bedeutung. Das kirchliche Zinsverbot schränkte diese Möglichkeit zunächst noch ein, konnte aber auf verschiedenen Wegen umgangen werden: etwa durch Grundstückskauf mit anschließendem Rückkauf – in der Zwischenzeit kassierte der Käufer (Kreditgeber) eine Pacht. Außerdem bestand die Möglichkeit, einen jüdischen Geldverleiher aufzusuchen, für den das Zinsverbot nicht galt. Der Bedarf an Krediten wuchs besonders an Handelsknotenpunkten. Hier mussten Fremdwährungen gewechselt werden, und aus den Geldwechslern wurden Bankiers, die Kredite vergaben, Einlagen annahmen und ihren Kunden den örtlichen und überregionalen Zahlungsverkehr durch Kontobuchungen und Wechselbriefe erleichterten. Weil in der Lombardei (Oberitalien) ein besonders reger Handel herrschte, erhielten lombardische Kaufleute schließlich das Privileg, Geld gegen Zinsen zu verleihen.
Frühwarnung vorm Bergsturz
Die Schweizer Berge stehen unter steter Beobachtung – erst recht nach dem Bergsturz von Blatten im Mai. Satelliten registrieren feinste Bewegungen im Gelände. Legen sie an Tempo zu, kommen weitere Techniken ins Spiel. Das soll die Menschen schützen. von CHRISTIAN BERNHART Als die rund 300 Bewohner des Dorfes Blatten im Walliser...
Kampf dem „Hicks“!
Rezepte gegen Schluckauf gibt es viele. Doch kaum eines davon hilft zuverlässig. Wie man der Hickserei tatsächlich Einhalt gebieten kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schluckauf entsteht, wenn sich das Zwerchfell – eine dünne, im Ruhezustand kuppelförmig aufwärts gewölbte Muskelplatte zwischen Brust- und Bauchraum – plötzlich...