Wahrig Synonymwörterbuch
schwarz
- pechschwarz, rabenschwarz, kohlrabenschwarz, tiefschwarz, nachtschwarz, schwarz wie die Nacht, schwärzlich, nachtfarben, rußfarben
- → dunkel
- ugs. für: heimlich
- konservativ, reaktionär, rechts, fortschrittsfeindlich, den Fortschritt blockierend/behindernd, rückschrittlich, rückständig, restaurativ, rückwärtsgewandt, rückwärtsgerichtet, vergangenheitsorientiert, illiberal, am Bestehenden/Überlieferten festhaltend, auf dem Alten beharrend
- → schmutzig
schwarz: Von illegal bis konservativ
Schwarz war ursprünglich nur der Gegensatz zu weiß oder hell. Daraus erklärt sich, dass es sich durch eine Vielzahl von Zusammensetzungen noch verstärken lässt, wie zum Beispiel tiefschwarz, nachtschwarz, pechschwarz, kohlrabenschwarz und sogar die dichterische Zusammenstellung kohlpechrabenschwarz. Metaphorisch steht schwarz als Gegensatz zu »hell« für Blindheit und die Abwesenheit von Erkenntnis; in der Farbsymbolik bezeichnet es als Gegensatz zu »weiß« das Böse, den Zorn, aber auch das Illegale (etwa in Schwarzarbeiter, Schwarzgeld oder Schwarzmarkt). Daraus wiederum ergeben sich eine Reihe von Redensarten. Wer schwarze Gedanken hat, hegt böse Gedanken oder ist traurig.
Eine schwarze Liste verzeichnet Verbotenes oder Missliebiges. Eine schwarze Tat ist eine böse Tat, und einem bösen Menschen wird eine schwarze Seele zugeschrieben. Einen Unglückstag bezeichnet man auch als schwarzen Tag. Schwarzmalen oder etwas in schwarzen Farben malen/schildern/darstellen heißt es schlimmer beschreiben, als es ist. Schwarzsehen ist ein Ausdruck von Hoffnungslosigkeit oder Pessimismus. Etwas schwarzkaufen heißt es auf dem schwarzen Markt kaufen. Dabei steht schwarz für Illegalität. Wer schwarz über die Grenze geht, passiert sie heimlich und womöglich ohne Papiere. Sich schwarzärgern wird sich jemand, der sich sehr ärgert. Jemand, dem schwarz vor Augen wird, fällt in Ohnmacht. Die umgangssprachliche Redensart Du kannst warten, bis du schwarz wirst! bedeutet »Da kannst du lange (und vergeblich) warten«. Jemandem das Schwarze unter den Nägeln nicht gönnen bedeutet, ihm vor Neid und Missgunst nicht das Geringste zukommen zu lassen. Als schwarze Kunst bezeichnet man wegen des Umgangs mit Druckerschwärze die Buchdruckerkunst; schwarze Magie ist Zauberei.
Schließlich kann es auch einen politischen Hintersinn haben, wenn jemand umgangssprachlich als schwarz oder Schwarzer bezeichnet wird: Dann wird er einer konservativen Partei zugeordnet.
Eine schwarze Liste verzeichnet Verbotenes oder Missliebiges. Eine schwarze Tat ist eine böse Tat, und einem bösen Menschen wird eine schwarze Seele zugeschrieben. Einen Unglückstag bezeichnet man auch als schwarzen Tag. Schwarzmalen oder etwas in schwarzen Farben malen/schildern/darstellen heißt es schlimmer beschreiben, als es ist. Schwarzsehen ist ein Ausdruck von Hoffnungslosigkeit oder Pessimismus. Etwas schwarzkaufen heißt es auf dem schwarzen Markt kaufen. Dabei steht schwarz für Illegalität. Wer schwarz über die Grenze geht, passiert sie heimlich und womöglich ohne Papiere. Sich schwarzärgern wird sich jemand, der sich sehr ärgert. Jemand, dem schwarz vor Augen wird, fällt in Ohnmacht. Die umgangssprachliche Redensart Du kannst warten, bis du schwarz wirst! bedeutet »Da kannst du lange (und vergeblich) warten«. Jemandem das Schwarze unter den Nägeln nicht gönnen bedeutet, ihm vor Neid und Missgunst nicht das Geringste zukommen zu lassen. Als schwarze Kunst bezeichnet man wegen des Umgangs mit Druckerschwärze die Buchdruckerkunst; schwarze Magie ist Zauberei.
Schließlich kann es auch einen politischen Hintersinn haben, wenn jemand umgangssprachlich als schwarz oder Schwarzer bezeichnet wird: Dann wird er einer konservativen Partei zugeordnet.
Wissenschaft
Gemeinsam stark
Der Klimawandel und die Corona-Pandemie: Was hindert die Menschheit daran, solche globalen Krisen entschlossen anzugehen? von JAN BERNDORFF Der Klimawandel trägt keinen Schnauzbart.“ Mit dieser einfachen Formel erklärte der Psychologe Daniel Gilbert von der Harvard University in den USA schon vor 15 Jahren die Schwierigkeiten der...
Wissenschaft
Rettung für kostbare Wracks
Viele historisch bedeutsame Schiffswracks aus Holz liegen noch auf Grund, weil Bergung und Konservierung bislang zu riskant und zu teuer waren. Nun haben Forscher eine Lösung gefunden – auf der Basis von Nanotechnik. von Rolf Heßbrügge Majestätisch überragt der haushohe und über 60 Meter lange Rumpf der „Vasa“ alle anderen...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Leuchtende Forschungshelfer
Die Himmelsdecke von Esna
Die Musik der Sphären
Die Zukunft der Schifffahrt
Den Weißen Hai entthront
Eine einzige Zigarette …