Lexikon
Polarographie
[
griechisch
]eine elektrochemische Analysemethode zur qualitativen und quantitativen Bestimmung von zahlreichen Stoffen, besonders von Metallen in Spuren. Ein Gefäß, dessen Boden mit Quecksilber als Kathode bedeckt ist, enthält die zu untersuchende Lösung. Hinein taucht eine mit Quecksilber gefüllte Kapillare, aus der etwa alle 5s ein Quecksilbertröpfchen fällt. Legt man nun eine langsam steigende Spannung an, so werden mit jedem fallenden Quecksilbertröpfchen nacheinander die verschiedenen Ionenarten, nach Erreichen der jeweiligen Zersetzungsspannung, reduziert. Der dabei auftretende sehr geringe Strom wird registriert. Die grafische Darstellung des Strom-Spannungs-Verlaufs heißt Polarogramm und liefert das Analyseergebnis.
Wissenschaft
Gläserne Federn fürs Ohr zum Allaus reinem Glas
Forscher entwickeln einen neuen Detektor für Gravitationswellen – das Einstein-Teleskop. Sein Kernstück sind Sensoren aus purem Glas. von ANDREAS THOSS und PASCAL BIRCKIGT Gravitationswellen sind bizarre Erscheinungen: periodische Verzerrungen von Raum und Zeit, die mit Lichtgeschwindigkeit das Weltall durchziehen – ausgelöst...
Wissenschaft
Higgs-Hilfe für den Urknall?
Die Physik des Makrokosmos hängt eng mit der des Mikrokosmos zusammen. Das könnte erklären, warum unser Universum groß und gleichförmig wurde. von RÜDIGER VAAS Zeit ist relativ. Und die Urzeit des Universums ist nicht einfach vergangen, sondern immer noch präsent: zum Beispiel in jedem Kubikzentimeter Weltraum. Darin gibt es...