Gesundheit A-Z
Infarkt
das schnelle Absterben eines begrenzten Organanteils infolge der Unterbrechung der lokalen Durchblutung und der daraus resultierenden Sauerstoffunterversorgung. Die Durchblutungsstörung wird durch einen Verschluss der entsprechenden Arterie (durch eine Embolie, Thrombose, Arteriosklerose oder Gefäßabklemmung) verursacht, der nicht durch einen Kollateralkreislauf umgangen werden kann. Je nach Art der hervorgerufenen Gewebeschädigung unterscheidet man einen anämischen und einen ischämischen Infarkt Die Ischämie ist charakterisiert durch Blutleere des betroffenen Gewebes mit gelblicher, bräunlicher oder blassgrauer Verfärbung (z. B. bei Nieren-, Milz- oder Herzinfarkt). Bei einem hämorrhagischen Infarkt ist das absterbende Gewebe durch Blutungen dunkelrot bis schwarz verfärbt (z. B. bei Lungen- oder Leberinfarkt). Beim septischen Infarkt handelt es sich um eine sekundäre Infektion des infarktgeschädigten Gewebes, z. B. durch einen infizierten Embolus in einem Blutgefäß, der zur Abszessbildung im umliegenden Gewebe führt. Auch Hirninfarkt, Myokardinfarkt.
Wissenschaft
Moose mit Turbo-Fotosynthese könnten die Landwirtschaft verändern
Wissenschaftler suchen seit langem nach Wegen, um Pflanzen so zu optimieren, dass sie mehr CO2 in Biomasse umwandeln. Nun haben Biologen entdeckt, dass eine Gruppe einzigartiger Landpflanzen, die Hornmoose, eine besonders effektive Form der Fotosynthese betreibt. Ihre Technik zur CO2-Fixierung könnte künftig durch gentechnische...
Wissenschaft
Erstaunliche Zellteilung im Zahnbelag
Video: Das fadenförmige Bakterium Corynebacterium matruchotii teilt sich nach seiner Ausdehnung in einem Schritt in mehrere Zellen auf. © Scott Chimileski, MBL. Siehe Chimileski et al. (2024), PNAS. Normalerweise gilt: Aus einer Bakterienzelle werden zwei. Doch nun haben Forschende bei einem wichtigen Bewohner des menschlichen...