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Infarkt

das schnelle Absterben eines begrenzten Organanteils infolge der Unterbrechung der lokalen Durchblutung und der daraus resultierenden Sauerstoffunterversorgung. Die Durchblutungsstörung wird durch einen Verschluss der entsprechenden Arterie (durch eine Embolie, Thrombose, Arteriosklerose oder Gefäßabklemmung) verursacht, der nicht durch einen Kollateralkreislauf umgangen werden kann. Je nach Art der hervorgerufenen Gewebeschädigung unterscheidet man einen anämischen und einen ischämischen Infarkt Die Ischämie ist charakterisiert durch Blutleere des betroffenen Gewebes mit gelblicher, bräunlicher oder blassgrauer Verfärbung (z. B. bei Nieren-, Milz- oder Herzinfarkt). Bei einem hämorrhagischen Infarkt ist das absterbende Gewebe durch Blutungen dunkelrot bis schwarz verfärbt (z. B. bei Lungen- oder Leberinfarkt). Beim septischen Infarkt handelt es sich um eine sekundäre Infektion des infarktgeschädigten Gewebes, z. B. durch einen infizierten Embolus in einem Blutgefäß, der zur Abszessbildung im umliegenden Gewebe führt. Auch Hirninfarkt, Myokardinfarkt.
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