Lexikon

Protoplst

[
der; griechisch
]
Protoplasma, nackte Zelle
eine Pflanzen- oder Bakterienzelle, bei der durch Enzyme (Pektinase, Cellulase) die Zellwände entfernt wurden. Protoplasten lassen sich aus vielen Pflanzenorganen gewinnen. Wenn sie durch spezielle Züchtung nur den einfachen (haploiden) Chromosomensatz enthalten, gestatten sie Rückschlüsse auf die Erbeigenschaften (z. B. Resistenz gegen Chemikalien und Krankheitserreger) und lassen gentechnologische Eingriffe zu. Protoplasten können wie Tierzellen miteinander verschmelzen (Zellverschmelzung) und darüber hinaus zu ganzen Pflanzen herangezogen werden, die sich wieder normal geschlechtlich vermehren und so in andere Pflanzenrassen eingekreuzt werden können. Die Zellwände werden nach einiger Zeit regeneriert.
Atomkern
Wissenschaft

Kern mit Proton-Halo

Neue Messungen an einem exotischen Aluminium-Isotop deuten auf eine ungewöhnliche Struktur hin: Dort gibt es ein nur schwach gebundenes äußeres Proton. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise stellt man sich Atomkerne als extrem dichte Zusammenballung von Protonen und Neutronen vor, die durch die starke Kernkraft zusammengehalten...

Squamellaria
Wissenschaft

Diese Pflanze macht Feinde zu Nachbarn

In der Natur leben verschiedene Arten oft eng zusammen – doch nicht immer geht es dabei friedlich zu. Gerade unter Ameisenkolonien können schnell blutige Kämpfe entbrennen. Anders jedoch auf Fidschi: Hier beherbergt die tropische Pflanze Squamellaria bis zu fünf verschiedene Ameisenkolonien unter einem Dach – und das ohne, dass...

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