Lexikon
Protoplạst
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Protoplasma, nackte Zelleder; griechisch
]eine Pflanzen- oder Bakterienzelle, bei der durch Enzyme (Pektinase, Cellulase) die Zellwände entfernt wurden. Protoplasten lassen sich aus vielen Pflanzenorganen gewinnen. Wenn sie durch spezielle Züchtung nur den einfachen (haploiden) Chromosomensatz enthalten, gestatten sie Rückschlüsse auf die Erbeigenschaften (z. B. Resistenz gegen Chemikalien und Krankheitserreger) und lassen gentechnologische Eingriffe zu. Protoplasten können wie Tierzellen miteinander verschmelzen (Zellverschmelzung) und darüber hinaus zu ganzen Pflanzen herangezogen werden, die sich wieder normal geschlechtlich vermehren und so in andere Pflanzenrassen eingekreuzt werden können. Die Zellwände werden nach einiger Zeit regeneriert.
Wissenschaft
Kleiner Effekt oder große Wirkung?
Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Wirkstoff der Hanfpflanze. Er soll gegen Entzündungen helfen, den Schlaf fördern und Ängste lindern. Doch belastbare medizinische Studien gibt es bisher kaum. von ANGELIKA FRIEDL Jeder zehnte Arbeitnehmer in Deutschland leidet laut Gesundheitsreport der Krankenkasse DAK unter Ein- und...
Wissenschaft
Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat
Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...