Lexikon

Plasmolỵse

[
die; griechisch
]
Reaktionserscheinung der lebenden Zelle auf eine Konzentrationserhöhung des Außenmediums: Der Protoplast löst sich infolge osmotischer Wasserabgabe (Osmose) von der Zellwand und schrumpft. Der rückläufige Vorgang heißt Deplasmolyse. Der Zustand der Grenzplasmolyse, eine nur schwach auftretende Plasmolyse bei fast isotonischem Außenmedium, dient zur Bestimmung des osmotischen Werts von Zellen.
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