Lexikon

Raumfahrtmedizin

Raummedizin; Weltraummedizin
das medizinische Spezialgebiet, das sich mit den physiologischen und auch mit den psychologischen Wirkungen der Bedingungen des Weltraumflugs auf den (menschlichen) Organismus befasst; hierzu dienen neben den direkten Erfahrungen der bemannten Raumflüge, die auch unmittelbar von der Erde aus medizinisch überwacht werden (Biotelemetrie), vor allem Tierexperimente. Besondere Probleme liegen im Einfluss der im Raum herrschenden Schwerelosigkeit auf Muskulatur, Kreislauf, Atmung und andere Körperfunktionen. Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen, Ernährung, Hygiene u. a. sind weitere Faktoren, deren Erforschung und Gestaltung unter Weltraumbedingungen Aufgabe der Raumfahrtmedizin sind. Die Raumfahrtmedizin fußt z. T. auf Ergebnissen der Flugmedizin. In der Bundesrepublik Deutschland widmet sich die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin (DGLRM; Sitz: München) den wissenschaftlichen Fragen der Luftfahrtmedizin und des bemannten Raumflugs.
Symbolbild für Befruchtung und Reproduktion zeigt Spermien, eine Eizelle und DNA-Stränge
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Gesunde Mäuse mit zwei Vätern erzeugt?

Mittels Stammzellen und Gentechnik können Mäuse ohne Mutter, dafür mit zwei biologischen Vätern erzeugt werden. Nun haben Forscher die Methodik so verbessert, dass solche Mäuse länger überleben und teils sogar das Erwachsenalter erreichen. Dafür veränderten die Wissenschaftler 20 Gene mit epigenetischen DNA-Modifikationen, um...

Humanoide Echse mit Anzug und Brille, steht aufrecht, trägt einen Aktenkoffer, Text:
Wissenschaft

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Experimentelle Forschung braucht Geld. Dafür müssen die Forschenden in aller Regel über Projektanträge sogenannte Drittmittel bei öffentlichen oder privaten Förderorganisationen beantragen – beispielsweise bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dort werden die Anträge von Fachkollegen begutachtet, die nachfolgend das...

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