Wahrig Herkunftswörterbuch
Gold
mhd.
golt und ahd.
gold gehen zusammen mit got.
gulþ und altengl.
gold auf germ.
*gulþa– „Gold“ zurück, das seinerseits auf idg.
*ghel– „glänzend, strahlend“ beruht; die indogermanische Wurzel liegt gleichsam auch den Farbwörtern → grün und → gelb zugrunde; das Edelmetall ist somit entweder als „das Gelbe“ oder als „das Glänzende“ bezeichnet worden; im 18. Jahrhundert schloss sich die Ableitung golden
an (mhd.
guldin), die auch in umgelauteter Form als gülden
bekannt war, heute noch in Bildungen wie Tausendgüldenkraut erhalten
Wissenschaft
Eine Portion Entengrütze, bitte!
So manches neue Lebensmittel ist nachhaltiger oder gesünder als das, was wir normalerweise essen. Aber das Ungewohnte schreckt viele Menschen ab. Ein Plädoyer für mehr Erlebnishunger. von RAINER KURLEMANN Europas Kochbücher enthalten keine Rezepte für die neuen Zutaten, die demnächst ins Supermarktregal kommen. Ein kleiner...
Wissenschaft
Mit Hopfen, Flachs und Pilz-Myzel
Die Bauwirtschaft gehört zu den größten Klimasündern. Der Einsatz von nachwachsenden Baustoffen könnte das ändern. von HARTMUT NETZ Dass man mit Hopfen Bier braut, hat Tradition. Dass die krautige Kletterpflanze auch als Baustoff taugt, ist neu. Die zunächst als Scherz gemeinte Idee kam zwei Münchner Studenten beim gemeinsamen...