Wissensbibliothek
Warum wirft der Maulwurf Hügel auf?
Weil er sich beim Graben seiner langen Jagdröhren periodisch des Aushubs entledigt, den er mit den Grabkrallen hinter sich wirft. Dazu schiebt er die Erde rückwärts und aufwärts an die Oberfläche, wo dann etwa eine Handbreit neben dem Tunnel die bekannten, manchen Zierrasenfreund zur Weißglut treibenden Haufen entstehen. Die Tunnel liegen im Sommer bis zu 40, im Winter bis zu 60 Zentimeter unter der Oberfläche; junge Tiere graben nicht so tief. Das Nest eines Maulwurfsbaus liegt unter einem Maulwurfshügel, der deutlich größer ist als die Haufen. Regelrechte Burgen mit bis zu 90 Zentimeter Höhe und über einem Meter Durchmesser, die gleich mehrere Kammern enthalten, findet man in Gebieten mit feuchten Böden, da die Tiere das Grundwasser meiden.
Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert
Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...
Rechnen wie das Gehirn
Mit klassischen Computern fällt es immer schwerer, den Hunger der Menschheit nach Rechenleistung zu stillen. Auf der Suche nach Alternativen lassen sich die Forscher auch vom Nervensystem inspirieren. Das Ziel ist es, biologische Konzepte auf die technische Informationsverarbeitung zu übertragen. von THOMAS BRANDSTETTER Auch wenn...