Wahrig Synonymwörterbuch
Licht
- Helligkeit, Schein, Leuchten, Helle, Lichtstrom, Lichtstrahl, Lichtfülle, Lichtflut, Lichtkegel, Strahlenkegel, Glanz, Schimmer
- Lichtquelle, Beleuchtung, Beleuchtungskörper, Lampe, Leuchte
- Kerze, Talglicht
Licht: Beleuchtet und erleuchtet
Licht kann zunächst einmal ganz konkret eine Lichtquelle sein, d. h., in natürliches Licht (= Tageslicht, Sonnenlicht) und künstliches Licht (= Lampe, Kerze) unterschieden werden beziehungsweise Helligkeit bezeichnen. Darüber hinaus wird das Wort auch im metaphorischen Sinn von Erkenntnis oder Wahrheit gebraucht und in diesem Sinn in zahlreichen Redensarten verwendet. So kann man zum Beispiel im Wortsinn ein Licht anzünden, wem aber umgangssprachlich ein Licht aufgeht, der versteht etwas.
Dagegen wird in die Dunkelheit des Unwissens geleitet, wer hinters Licht geführt wird. Licht im Sinn von Beleuchtung erscheint auch in bildlich gemeinten Wendungen wie jemanden oder etwas in günstigem/gutem/rechtem Licht erscheinen lassen, also diese Person oder Sache möglichst positiv darstellen. Eine Klarstellung kommt in der Wendung zum Ausdruck, etwas ins rechte Licht rücken. Wer etwas in neuem/einem anderen Licht sieht, ändert seine Meinung.
Als Optimist oder Phantast wird ein Mensch charakterisiert, von dem es heißt er sehe alles in rosigem/rosarotem Licht. Wer Licht am Ende des Tunnels sieht, hat Hoffnung. Eine Person oder Sache wird treffend dargestellt, wenn sie in einem bezeichnenden Licht erscheint oder etwas ein bezeichnendes Licht auf sie wirft. Wen man dazu auffordert, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, den fordert man auf, seine Talente nicht zu verbergen. Wenn es über jemanden heißt, er oder sie sei kein großes Licht, dann will man damit ausdrücken, dass diese Person nicht besonders begabt ist. Sein Licht leuchten lassen bedeutet, seine Kenntnisse zur Geltung zu bringen.
Durch inflationären Gebrauch abgegriffen ist mittlerweile die Redewendung grünes Licht geben für »zustimmen«. Schließlich ist das Licht der Welt erblicken eine Umschreibung für »geboren werden«, während jemandem das (Lebens–)Licht auspusten »töten« bedeutet.
Dagegen wird in die Dunkelheit des Unwissens geleitet, wer hinters Licht geführt wird. Licht im Sinn von Beleuchtung erscheint auch in bildlich gemeinten Wendungen wie jemanden oder etwas in günstigem/gutem/rechtem Licht erscheinen lassen, also diese Person oder Sache möglichst positiv darstellen. Eine Klarstellung kommt in der Wendung zum Ausdruck, etwas ins rechte Licht rücken. Wer etwas in neuem/einem anderen Licht sieht, ändert seine Meinung.
Als Optimist oder Phantast wird ein Mensch charakterisiert, von dem es heißt er sehe alles in rosigem/rosarotem Licht. Wer Licht am Ende des Tunnels sieht, hat Hoffnung. Eine Person oder Sache wird treffend dargestellt, wenn sie in einem bezeichnenden Licht erscheint oder etwas ein bezeichnendes Licht auf sie wirft. Wen man dazu auffordert, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, den fordert man auf, seine Talente nicht zu verbergen. Wenn es über jemanden heißt, er oder sie sei kein großes Licht, dann will man damit ausdrücken, dass diese Person nicht besonders begabt ist. Sein Licht leuchten lassen bedeutet, seine Kenntnisse zur Geltung zu bringen.
Durch inflationären Gebrauch abgegriffen ist mittlerweile die Redewendung grünes Licht geben für »zustimmen«. Schließlich ist das Licht der Welt erblicken eine Umschreibung für »geboren werden«, während jemandem das (Lebens–)Licht auspusten »töten« bedeutet.
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