Gesundheit A-Z

Pocken

Variola
höchst ansteckende Infektionskrankheit durch das Variola-Virus. Die Übertragung erfolgt durch eine Tröpfchen-, Staub- oder Schmierinfektion. Nach einer Inkubationszeit von sieben bis elf Tagen treten hohes Fieber, Kopf- und Rückenschmerzen sowie einen Hautausschlag mit Pustelbildung auf. Abgeheilte Pusteln hinterlassen häufig Narben. Die Sterblichkeit beträgt 20-50%. Eine wirksame Therapie existiert nicht, eine Schutzimpfung ist möglich, heute aber unüblich. Seit 1977 sind dank weltweiter, ausgedehnter Impfkampagnen keine Pockenfälle mehr aufgetreten, daher wurde die Krankheit von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als ausgerottet erklärt.
Regenwurm
Wissenschaft

Wer lebt zu unseren Füßen?

Biodiversität im Boden sorgt für ein funktionierendes Ökosystem. Regenwürmer, Bakterien und Pilze spielen dabei eine bedeutende Rolle – auch für das menschliche Leben. von SALOME BERBLINGER (Text) und NICOLE OTTAWA/OLIVER MECKES (Fotos) Weit über die Hälfte aller Arten weltweit sind Bodenlebewesen. Sie machen damit einen Großteil...

Gehirn
Wissenschaft

Sanfter Strom

Mit nichtinvasiven Hirnstimulationen lassen sich Patienten nach einem Schlaganfall Erfolg versprechend behandeln. Auch bei Depressionen kann das Verfahren zum Einsatz kommen. von CHRISTIAN JUNG Ein Schlaganfall verursacht viel Durcheinander im Gehirn. Ausgelöst durch einen schlagartig auftretenden Mangel an Sauerstoff, kommt es...

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