Lexikon
Religiọnspsychologie
in den USA (W. James, G. S. Hall, E. D. Starbuck, J. H. Leuba u. a.) begründeter Zweig der Psychologie; befasst sich mit der Erforschung religiöser Erlebnisse, Entwicklungen, Bekehrungen, aber auch mit Fällen von Religionspsychopathologie: Besessenheit, Ekstase, Stigmatisation u. a., die auch von der Psychoanalyse (S. Freud, C. G. Jung, O. Pfister, O. Rank u. a.) untersucht werden. Verwandt damit sind die völkerpsychologischen und ethnologischen Untersuchungen der Religion (W. Wundt, W. Hellpach). Mittlerweile geht die Religionspsychologie über in die Religionsphänomenologie (M. Scheler, G. van der Leeuw, W. Trillhaas).
Wissenschaft
Troja und die Spur des Goldes
Vor 4500 Jahren tauschten die Mächtigen der Welt Güter, Ideen und – das zeigen jüngste Forschungen – jede Menge Gold.
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Wissenschaft
Unterschätzte Intelligenz
Studien zu Oktopussen und Krebsen zeigen: Auch wirbellose Tiere sind schlau – und empfindsam. von BETTINA WURCHE Im schlammigen Meeresboden gräbt ein Oktopus eine Kokosnussschale aus, klemmt sie sich unter die Arme und marschiert davon. Als er eine zweite Schale findet, setzt er sich hinein und zieht die andere als Dach über sich...
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