Lexikon

Jung

Carl Gustav, schweizerischer Psychologe und Philosoph, * 26. 7. 1875 Kesswyl,  6. 6. 1961 Küsnacht; Professor in Zürich und Basel; ursprünglich ein Schüler S. Freuds, begründete eine eigene analytische Psychologie und Philosophie des Unbewussten, die im Gegensatz zu Freuds Pansexualismus das Ganze des Seelenlebens als ein dynamisches System (Energetik der Seele) auf dem Grund des schöpferischen kollektiven Unbewussten betrachtete, dessen Inhalte sog. Archetypen (Urbilder) sind. Hauptwerke „Psychologische Typen“ 1921; „Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten“ 1928; „Psychologie und Religion“ 1939; „Mysterium coniunctionis“ 3 Teile 19551957.
  • Erscheinungsjahr: 1921
  • Veröffentlicht: Schweiz
  • Verfasser: Jung, Carl Gustav
  • Deutscher Titel: Psychologische Typen
  • Genre: Psychoanalytisches Werk
In Zürich veröffentlicht Carl Gustav Jung (* 1875,  1961) das grundlegende psychoanalytische Werk »Psychologische Typen«. Jung unterscheidet zwischen dem extrovertierten und dem introvertierten Typen. Beim extrovertierten Menschen ist die Libido (seelische Energie) vorwiegend zentrifugal auf ein Objekt gerichtet, beim introvertierten Menschen ist die Libido zentripetal auf das eigene Ich gerichtet. Denken, Empfinden, Fühlen und Intuition werden als konstituierend für beide Typen aufgefasst.
Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

Foto eines Mädchens in Indien, das mit seinem Schulranzen durch eine überflutete Straße läuft
Wissenschaft

Junge Generation am stärksten von Klimaextremen betroffen

Der Klimawandel betrifft jüngere Generationen stärker als ältere. Eine Studie hat nun quantifiziert, wie wahrscheinlich jeder Geburtsjahrgang zwischen 1960 und 2020 in seinem Leben extreme Wetterereignisse erlebt, zu denen es ohne den menschengemachten Klimawandel nicht gekommen wäre. Bei einer Erderwärmung um 2,7 Grad Celsius...