Daten der Weltgeschichte
Um 1700 v. Chr., Kultstätte von Stonehenge vollendet
England
Kultstätte Stonehenge vollendet: Seit 2600 v. Chr. entsteht im englischen Stonehenge (nördlich von Salisbury) eines der bemerkenswertesten Zeugnisse der Megalithkultur. Ein Sandsteinblock von 4,9 m Höhe wurde neben einem Eingangstor errichtet. Die Anlage war durch einen Graben abgegrenzt. In einer zweiten Bauphase um 2000 v. Chr. wurden 80 riesige Doleritsteine in einem Doppelkreis um die Anlage errichtet. Die letzte Bauphase endet um 1800/1700 v. Chr. mit dem Austausch der Doleritsteine durch riesige, bis zu 26 t schwere Sandsteine, die aus 30 km Entfernung herangebracht wurden. Die Doleritsteine bilden einen zweiten, äußeren Kreis. Die Errichter sind ebenso unbekannt wie die Realisationstechnik und die eigentliche Funktion der Kultstätte. Wegen der Bezüge der einzelnen Steinstandorte zum Sonnenstand wird vermutet, dass Stonehenge das zentrale Heiligtum eines Sonnenkultes war.
Griechen verschmutzten Umwelt schon in der Antike mit Blei
Das Schwermetall Blei ist schädlich für Natur und Gesundheit. Doch nicht erst seit der Industrialisierung gelangt Blei durch Abwasser und Feinstaub in die Umwelt. Bereits vor etwa 5200 Jahren haben Menschen im antiken Griechenland die Umwelt mit Blei aus der Silberherstellung verschmutzt, wie Bodenproben aus der Ägäis jetzt...
Neuer Ansatz für Breitband-Wirkstoffe gegen Viren
Nicht erst seit der Covid-19-Pandemie ist klar: Viren können die globale Gesundheit bedrohen und schwere wirtschaftliche Schäden anrichten. Bislang müssen antivirale Therapien jedoch spezifisch auf den jeweiligen Erreger zugeschnitten werden – ein zeitaufwendiger Prozess. Abhilfe schaffen könnten Breitband-Medikamente, die gegen...