Daten der Weltgeschichte

Um 1700 v. Chr., Kultstätte von Stonehenge vollendet

England

Kultstätte Stonehenge vollendet: Seit 2600 v. Chr. entsteht im englischen Stonehenge (nördlich von Salisbury) eines der bemerkenswertesten Zeugnisse der Megalithkultur. Ein Sandsteinblock von 4,9 m Höhe wurde neben einem Eingangstor errichtet. Die Anlage war durch einen Graben abgegrenzt. In einer zweiten Bauphase um 2000 v. Chr. wurden 80 riesige Doleritsteine in einem Doppelkreis um die Anlage errichtet. Die letzte Bauphase endet um 1800/1700 v. Chr. mit dem Austausch der Doleritsteine durch riesige, bis zu 26 t schwere Sandsteine, die aus 30 km Entfernung herangebracht wurden. Die Doleritsteine bilden einen zweiten, äußeren Kreis. Die Errichter sind ebenso unbekannt wie die Realisationstechnik und die eigentliche Funktion der Kultstätte. Wegen der Bezüge der einzelnen Steinstandorte zum Sonnenstand wird vermutet, dass Stonehenge das zentrale Heiligtum eines Sonnenkultes war.

Wissenschaft

Tierischer Gen-Patentklau mit Medizin-Potenzial

In kuriosen Wasser-Wesen steckt offenbar Potenzial für die Medizin: Um Infektionen zu bekämpfen, nutzen Bdelloida-Rädertierchen genetische „Antibiotika-Rezepte“, die sie Bakterien geklaut und für sich angepasst haben, zeigt eine Studie. Da die Substanzen für die Wirkung in einem tierischen Organismus optimiert sind, könnten sie...

Genetik
Wissenschaft

Denisova-Erbgut könnte Besiedlung Amerikas erleichtert haben

Als die Vorfahren der heutigen amerikanischen Ureinwohner vor vielen tausend Jahren erstmals den neuen Kontinent besiedelten, könnte ihnen eine frühmenschliche Genvariante geholfen haben. Eine Studie zeigt, dass das Immun-Gen MUC19 bei vielen Menschen mit indigener amerikanischer Abstammung in einer Variante vorliegt, die...

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