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Können Böden Schadstoffe filtern?

Im Prinzip schon, denn aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften besitzen sie eine natürliche Puffer- und Filterfunktion. Langfristig kommt es jedoch zu einer unumkehrbaren Schädigung der Böden, da sie versauern und vergiftet werden.

Böden können hineingelangte Säuren neutralisieren und Schadstoffe, z. B. Schwermetalle (Quecksilber, Kadmium, Blei und Zink), aus dem Sickerwasser herausfiltern. Dies geht jedoch zulasten der Bodennährstoffe, da diese den Schadstoffen weichen müssen. Düngung und Kalkung können den Nährstoffverlust der Böden auf Dauer nicht ausgleichen. Pflanzen, die auf diesen belasteten Böden wachsen, nehmen statt Nährstoffen zunehmend auch Schadstoffe auf. Über die Nahrungskette gelangen die Schadstoffe schließlich in den menschlichen Organismus.

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Auf Beutezug im hohen Norden

Die steigenden Temperaturen und das Schwinden des Eises in der Arktis wecken Begehrlichkeiten. Denn die Region ist reich an Rohstoffen. Und sie bietet Raum für neue Handelsrouten. von RALF BUTSCHER Als am 2. August 2007 drei russische Wissenschaftler an Bord des Tauchboots „Mir-1“ den Nordpol erreichten, setzten sie dort umgehend...

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Wissenschaft: menschengemacht

Kürzlich erschien in der Fachzeitschrift Nature ein Aufsatz mit folgendem Eröffnungssatz: „Quantenmaterialien, die von emergenten topologischen Fermionen beherrscht werden, sind zu einem Eckstein der modernen Physik geworden“. Im weiteren Verlauf wird anschließend „Die Synthese von semimetallischen Weyl-Ferromagneten“ beschrieben...

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