Lexikon
Reptịlienfonds
[
-fɔ̃
]spöttische Bezeichnung für Geldmittel, vor allem aus dem Welfenfonds, die Bismarck zur Unterstützung regierungsfreundlicher Presseorgane verwandte („Reptilien“ hatte er 1869 bestimmte Gegner der preußischen Regierung genannt, der Ausdruck wurde nun in umgekehrtem Sinn gebraucht). Als Reptilienfonds bezeichnet man noch heute Mittel, die im Rahmen der Haushaltsgesetze vom Parlament global bewilligt und vom Rechnungshof gesondert geprüft werden.
Wissenschaft
Als der Mars bewohnbar war
Unsere Nachbarwelt war nicht immer der öde Wüstenplanet heutiger Tage. Es gab dort feuchte und lebensfreundliche Oasen – vielleicht sogar noch in der jüngeren geologischen Vergangenheit. von THORSTEN DAMBECK Der 21. Juli 2024 war für die Marsforschung ein besonderer Tag: Damals entdeckte der NASA-Rover Perseverance einen Felsen,...
Wissenschaft
Wie die Zerstörung des Kachowka-Staudamms die Umwelt belastet
Als der Kachowka-Staudamm im Süden der Ukraine im Juni 2023 durch kriegsbedingte Explosionen gesprengt wurde, überschwemmten die Wassermassen Wohngebiete, Felder und zahlreiche geschützte Biotope. Eine Studie hat nun die langfristigen Umweltfolgen der Zerstörung erhoben. Besonders problematisch ist demnach, dass das Sediment des...