Lexikon

Reptịlienfonds

[
-fɔ̃
]
spöttische Bezeichnung für Geldmittel, vor allem aus dem Welfenfonds, die Bismarck zur Unterstützung regierungsfreundlicher Presseorgane verwandte („Reptilien“ hatte er 1869 bestimmte Gegner der preußischen Regierung genannt, der Ausdruck wurde nun in umgekehrtem Sinn gebraucht). Als Reptilienfonds bezeichnet man noch heute Mittel, die im Rahmen der Haushaltsgesetze vom Parlament global bewilligt und vom Rechnungshof gesondert geprüft werden.
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