Lexikon

Restless-Legs-Syndrom

[ˈrestləslegz-; englisch]
Syndrom der ruhelosen Beine; Wittmaack-Ekbom-Syndrom
Abkürzung RLS, häufige neurologische Erkrankung, bei der es meist gegen Abend beim ruhigen Sitzen oder nach dem Zubettgehen zu Missempfindungen in den unteren Beinen, seltener in den Armen kommt. Dies führt zu innerer Unruhe und einem zwanghaften Bewegungsdrang, in der Folge zu Ein- und Durchschlafstörungen und daraus resultierender chronischer Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen. Die Krankheit tritt idiopathisch auf, das heißt aufgrund einer erblichen Veranlagung, oder sie hat eine zugrunde liegende Ursache wie Schwangerschaft, Eisenmangelanämie, rheumatoide Arthritis oder Nierenversagen. Die Therapie erfolgt medikamentös mit L-Dopa oder Dopaminagonisten oder durch Behandlung der Grundkrankheit.
Satellitenbild von saisonaler Auenlandschaft mit historischen, in den Boden gegrabenen Fischwehren im untersuchten Naturschutzgebiet CTWS in Belize
Wissenschaft

Fischfang als Wegbereiter für die Maya?

In Mittelamerika lebten schon vor tausenden Jahren Jäger und Sammler. Offenbar waren diese Menschen auch versierte Fischer, wie ein neuer Fund nun nahelegt. In einem artenreichen Feuchtgebiet in Belize haben Anthropologen Überreste eines ausgedehnten Grabensystems entdeckt, das bereits vor rund 4000 Jahren dem Fischfang diente....

PVC-Strahlrohr
Wissenschaft

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