Wissensbibliothek
Was passiert in dem Stück?
Auf den ersten Blick nichts. An einem unbestimmbaren Ort, unter einem Baum an einer Landstraße, warten die Clochards Wladimir und Estragon auf den ihnen unbekannten Godot, mit dem sie eine Verabredung haben. Allerdings sind sie unsicher, ob es sich um den richtigen Tag handelt. Godot zeigt sich nicht, dafür taucht der tyrannische Pozzo mit seinem schwer bepackten Diener Lucky auf und unterhält sich mit Wladimir und Estragon. Immerhin erscheint am Ende des Tages ein Junge, der den beiden Landstreichern mitteilt, dass Godot »heute Abend nicht kommt, aber sicher morgen«. Der nächste Tag, der nächste Akt, bringt den beiden Wartenden wieder eine Begegnung mit dem inzwischen erblindeten Pozzo und dem nun verstummten Lucky. Wie schon im ersten Akt versuchen sich Wladimir und Estragon angesichts der Sinnlosigkeit ihres Wartens vergeblich umzubringen. Am Ende des Tages und des Stückes erscheint erneut der Junge, der die beiden wieder auf den nächsten Tag vertröstet.
Der Glaube ans Wasserklosett
„Glauben heißt nichts wissen“, wie mir mein ungläubiger Vater in den 1950er-Jahren eingehämmert hat, als seine Verärgerung über die christlichen Kirchen zunahm, deren Vertreter damals wie heute lieber die Hände falten und beten, statt die Ärmel aufzukrempeln und zu helfen. Wobei jedem auffallen wird, dass die Betenden ihr Gesicht...
Relativistisch genau – Atomuhren messen Höhenunterschiede
Albert Einstein sagte voraus, dass die Zeit auf Bergen oder sonstigen Erhebungen schneller vergeht als im Tal – schuld sind die höhenbedingten Unterschiede in der Erdschwerkraft. Jetzt ist es Physikern gelungen, den winzigen Effekt der gravitativen Zeitdehnung für die Höhenmessung selbst weit voneinander entfernter Orte zu nutzen...