Wissensbibliothek
Welche Mengen kann der Dickdarm bearbeiten?
Täglich treten etwa 1500 Milliliter Speisebrei vom Dünndarm in den Dickdarm über. Sobald Nahrung in den Magen gelangt, löst ein Reflex im Krummdarm peristaltische Darmbewegungen aus, die den Speisebrei durch die nur in eine Richtung durchgängige Ileozäkalklappe in den Blinddarm schieben. Die Kontraktion der Dickdarmwand erfolgt langsam und träge und verursacht eine mahlende Bewegung, ähnlich der Segmentation im Dünndarm. Durch diese langsamen Kontraktionen wird das unverdauliche Material gemischt und dabei durch den Dickdarm geschoben. Während sich die Reste des Speisebreis langsam vorwärts bewegen, werden Wasser und Salze, hauptsächlich Natrium, Kalium und Chlor, durch die Dickdarmwand ins Blut rückresorbiert. Die Dickdarmpassage nimmt zwischen zwölf Stunden und mehreren Tagen in Anspruch; sie variiert je nach der Art und dem Ballaststoffgehalt der ursprünglich verzehrten Nahrung und hängt auch von der individuellen Darmfunktion des Einzelnen ab.
Die Archive des Lebens
Museumssammlungen sind wie Schatzkisten: Je tiefer Forscher wühlen, desto mehr Überraschungen finden sie. So werden immer wieder große Tierarten neu entdeckt. von BETTINA WURCHE Unzählige Schädel, Skelette und Gewebeproben werden in Museen verwahrt – getrocknet, versteinert oder in Alkohol konserviert –, systematisch sortiert und...
Moleküle als Speicher für Solarenergie?
Solarenergie ist großartig. Wenn wir es darauf anlegen würden, könnten wir mit ihr den gesamten Energiebedarf der Menschheit decken. Denn global betrachtet schickt die Sonne pro Jahr etwa 7.000– bis 8.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit im selben Zeitraum verbraucht. Ihr Potenzial für die Energiewende ist...