Lexikon
Sạhara-Sudạn-Neolịthikum
[
auch -ˈha:ra-
]Sammelbegriff für Kulturerscheinungen der Jungsteinzeit in der Sahara, etwa südlich des 25. Breitengrades, vom Atlantik bis in den Sudan u. Oberägypten verbreitet. Die Urheber des Sahara-Sudan-Neolithikums scheinen eine negroide Bevölkerung gewesen zu sein, die seit der sog. Rundkopf-Periode (7. Jahrtausend v. Chr.) nachgewiesen wird. Sie stellten schon Keramik her, die oft mit Kammstich verziert war. Auch findet man viele Reibmühlen u. Anzeichen für Hirse-Nahrung. Vom 4. Jahrtausend v. Chr. an lässt sich mit der sog. Rinderzeit das S. i. e. S. nachweisen, eine hoch entwickelte Rinderhirtenkultur, wahrscheinlich mit nomad. Lebensweise.
Sahara, 1000 Jahre zwischen Weide u. Wüste. Ausstellungskatalog Köln. 1977.
Wissenschaft
Nerven-Blockade gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Tumore der Bauchspeicheldrüse sind stark von Nervenfasern durchzogen. Eine Studie an Mäusen zeigt nun, dass der Krebs die Genaktivität der Nerven zu seinen Gunsten umprogrammiert. Das fördert sein Wachstum und hilft ihm dabei, dem Immunsystem zu entgehen. Zerstörten die Forschenden die Nervenverbindungen zum Tumor, wurde dieser...
Wissenschaft
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Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...