Lexikon
Salonmusik
[
zaˈlɔ̃-
]zunächst die Musik, die Anfang des 19. Jahrhunderts in den Salons Frankreichs gespielt wurde.
Im weiteren Sinne umfasst Salonmusik sowohl die oft eigens für den Salon entstandenen, technisch schwierigen Rhapsodien, Paraphrasen, Etüden u. a. von Virtuosen (F. Chopin, F. Liszt) als auch die Salonmusik für das breite Publikum.
Im engeren Sinne ist Salonmusik ein seit etwa 1830 meist abwertend gebrauchter Begriff für massenhaft verbreitete Kompositionen, die der großen Nachfrage in der bürgerlichen Musikkultur nach eingängigen, leicht spielbaren Werken nachkam. Sie gelten als kompositorisch minderwertig und werden gegen eine ästhetisch hochwertige Kunstmusik gestellt.
Wissenschaft
Schneller im Kopf
Neurowissenschaftler verhelfen Fußballklubs mit dem Konzept der messbaren Spielintelligenz zum Erfolg. von ROLF HEßBRÜGGE Arsène Wenger ist ein anerkannter Vordenker im Fußball. Als Trainer führte er den FC Arsenal in der Saison 2003/04 ungeschlagen zum Meistertitel in der englischen Premier League – ein historisch einmaliger...
Wissenschaft
Wird KI die Physik revolutionieren?
Sam Altman, CEO des KI-Unternehmens OpenAI, schrieb kürzlich, dass wir dank der rasanten Fortschritte im Bereich der KI bis 2035 „von der Lösung der Hochenergiephysik in einem Jahr zum Beginn der Weltraumkolonisierung im nächsten Jahr übergehen könnten“ und wir mit KI irgendwann „jedes Problem in der Physik lösen werden“. Ich...